Vom Hamster bis zum Pferd

Im Schülergottesdienst am 10. Oktober erinnerten sich Kinder und Erwachsene an den heiligen Franz von Assisi. In seinem Sonnengesang preist er die Schöpfung als Zeichen der Liebve Gottes zu den Menschen.

Das Leben des heiligen Franz von Assisi hatte viele Facetten: Der Poverello, wie er genannt wurde, „der kleine Arme“, hat in vollkommener Armut gelebt, hat Kranke und Aussätzige liebevoll gepflegt, hat in der ganzen Schöpfung die Größe Gottes gesehen und voller Freude gepriesen. Er war ein fröhlicher, beliebter Mann - und gleichzeitig bettelarm, krank und schwach. Sein Leben nahm eine radikale Wende vom reichen Sohn zum Bettelmönch, nachdem er Jesus begegnet war. In ihm brannte ein Feuer: die tiefe Liebe zum armen Christus, dem er ganz nachfolgen wollte. Am Ende seines Lebens trug er die Wundmale Christi.

Das Lied Laudato si, das den Sonnengesang ins Deutsche überträgt begleitete durch den den Gottesdienst. Die Tiere vom hamster bis zum Pferd wurden einzeln gesegnet. Segenen heißt ein gutes Wort haben, es ist ein Auftrag den wir in unserem ganzen Leben haben. DIesen Segen gerade auch den Haustieren und Kuscheltieren zu schenken, die uns im Alltag begleiten, ist eine Aufgabe für jeden Christen.

Der heilige Thomas von Aquin spricht einmal davon, dass auch Tiere eine Seele haben. Diese sei zwar von der menschlichen Seele grundvveschieden wie der Mensch von Gott untershieden sei, aber es erinenrt usnd aran achtsam mit den Tieren umzugehen.

Opens internal link in current windowweitere Bilder

Tiersegnung