Pfarrkirche St. Martin

Telefonumstellung Pfarrbüro

Nach Mitteilung vom 26. September ist die Schaltung von der Telekom zu AMPLUS erst am 30. Oktober. So bitte ich in diesen Tagen bei eventuellen Verbindungsprobleme um Nachsicht.

Auf Umwegen zum Ziel

Viele Wege im Leben führen uns auf Umwegen zum Ziel. Doch nicht jeder Umweg ist nur mühsam, oft kann man hinter einer Biegung viel Neues entdecken, dass das Leben bereichert und vielfältiger macht. Die vierte Klasse der Grundschule Laberweinting hat Lebens- und Glaubenswege betrachtet und dabei die alte Tradition des Labyrinths als Ausdruck entdeckt. So haben die Schülerinnen und Schüler am Sportplatz ein Labyrinth mit Sägespäne gelegt und auch alle anderen Schüler in den Pausen eingeladen sich auf den Weg durchs Labyrinth einzulassen.

Die Kinder lernten die verschiedenen Formen kennen, vom Labyrinth des Minotauros auf Kreta ebenso wie die romanischen und gotischen Labyrinte von Lucca, Siena und Chartres. Trotz anfänglicher Skepsis erlebten die Kinder, dass es ganz heilsam sein kann den Weg in Stille zu gehen und sie staunten wie viel Meter Weg auf so einem kleinen Areal zusammen kommt.

Im Unterschied zu einem Irrgarten, in dem es viele Abzweigungen gibt, die in die Sackgasse führen, windet sich der Weg des Labyrinths näher hin zur Mitte und wieder davon weg. Wer Ausdauer beweist, kommt zum Ziel in der Mitte. Das bewusste Gehen oder Durchschreiten des Labyrinths ist eine völlig neue Erfahrung für das Unterwegssein des Menschen, eine Herausforderung ganz eigener Art für Menschen aller Altersgruppen.

Kirchenasyl beendet

Nach siebeneinhalb Monaten konnte der Gast im Pfarrheim St. Martin seine zeitweilige Unterkunft im Kirchenasyl wieder beenden. Heute konnte er, nachdem sein Abschiebebescheid nach Dublinabkommen aufgehoben wurde, seinen regulären Antrag auf Asyl stellen.

An der Außenstelle des BAMF verabschiedete Pfarrer Reinhard Röhrner, der damit auch formell gegenüber dem BAMF das Kirchenasyl aufhob, von dem jungen Mann. Er war sichtlich froh und sehr dankbar für die Zeit, die er in der Pfarrei St. Martin verbingen durfte und er hofft, dass er nun bald auch in der Nähe seines Bruders sein wird, der in diesen Tagen in die Sammelunterkunft nach Laberweinting verlegt wird.

Mit Dankbarkeit blickt er auf viele Begegnungen zurück, auf die ersten Sprachversuche mit 'Martha' und auch allen anderen, die sich Zeit für ihn genommen haben. Besonders dankt er der Pfarrei St. Martin, dass er so viel Unterstützung erfahren hat und bleibt im Gebet mit den Gläubigen 'vor allem der hinteren Kirchenbänke' verbunden.

Vom Hamster bis zum Pferd

Im Schülergottesdienst am 10. Oktober erinnerten sich Kinder und Erwachsene an den heiligen Franz von Assisi. In seinem Sonnengesang preist er die Schöpfung als Zeichen der Liebve Gottes zu den Menschen.

Das Leben des heiligen Franz von Assisi hatte viele Facetten: Der Poverello, wie er genannt wurde, „der kleine Arme“, hat in vollkommener Armut gelebt, hat Kranke und Aussätzige liebevoll gepflegt, hat in der ganzen Schöpfung die Größe Gottes gesehen und voller Freude gepriesen. Er war ein fröhlicher, beliebter Mann - und gleichzeitig bettelarm, krank und schwach. Sein Leben nahm eine radikale Wende vom reichen Sohn zum Bettelmönch, nachdem er Jesus begegnet war. In ihm brannte ein Feuer: die tiefe Liebe zum armen Christus, dem er ganz nachfolgen wollte. Am Ende seines Lebens trug er die Wundmale Christi.

Das Lied Laudato si, das den Sonnengesang ins Deutsche überträgt begleitete durch den den Gottesdienst. Die Tiere vom hamster bis zum Pferd wurden einzeln gesegnet. Segenen heißt ein gutes Wort haben, es ist ein Auftrag den wir in unserem ganzen Leben haben. DIesen Segen gerade auch den Haustieren und Kuscheltieren zu schenken, die uns im Alltag begleiten, ist eine Aufgabe für jeden Christen.

Der heilige Thomas von Aquin spricht einmal davon, dass auch Tiere eine Seele haben. Diese sei zwar von der menschlichen Seele grundvveschieden wie der Mensch von Gott untershieden sei, aber es erinenrt usnd aran achtsam mit den Tieren umzugehen.

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Zwergerlgottesdienst Erntedank

Am 8. Oktober kamen wieder über 45 Kinder mit Eltern und Großeltern in die Pfarrkirche St. Martin zum Zwergerlgottesdienst um gemeinsam Erntedank zu feiern!

Jugendlektoren spenden 300 Euro für KUNO

Die Lektorengruppe der Pfarrei St. Martin Laberweinting übergab am Samstag im Beisein von Pfarrer Reinhard Röhrner einen Scheck in Höhe von 300 Euro an die Stiftung Kinder-Universitätsklinik für Ostbayern (KUNO).

Der Vorsitzende der KUNO-Stiftung, Dr. Hans Brockard, besuchte am Samstagnachmittag die Lektorengruppe im Pfarrheim St. Martin, um den Kindern und Jugendlichen persönlich zu erklären, warum die Stiftung ins Leben gerufen wurde und welche Projekte bzw. Anschaffungen gefördert und unterstützt werden. Dr. Brockard erläuterte, dass KUNO für die bestmögliche kinder- und jugendmedizinische Versorgung in Ostbayern steht. „Organ- wie auch Stammzellentransplantationen sind erst seit Inbetriebnahme der KUNO-Klinik am Universitätsklinikum Regensburg möglich“, so Dr. Brockard. Ebenso wies er darauf hin, dass sich am Standort St. Hedwig das Mutter-Kind-Zentrum zum zweitgrößten in Bayern entwickelt hat.

Die gespendete Summe stammt aus dem Weihnachtsverkauf im Dezember 2016. Dafür bastelten die Mädels und Jungs der Lektorengruppe aus alten Gotteslobbüchern Engel und Teelichter und gestalteten mit viel Fingerspitzengefühl selbst entworfene Weihnachtskarten. Die Lektorengruppe stockte den Betrag auf eine glatte Summe auf.

Die zwei Gruppenleiterinnen der Lektorengruppe St. Martin, Lena Eichner und Sophie Würzbauer, freuten sich sehr über den persönlichen Besuch von Dr. Hans Brockard, denn so konnten alle jungen Lektoren vor Ort ihre Fragen zu KUNO stellen und die Spendenübergabe miterleben. (le)

Oktoberfest im Rentnertreff

Auch im Oktober organisierte der Pfarrgemeinderat wieder einen gemütlichen Rentnertreff und stimmte dabei auf Kirchweih ein. Die PGR Mitglieder Silvia Spichtinger, Evi Wieland und Maria Kolbinger hatten im Pfarrsaal die Tischrunde bayrisch dekoriert. Über 25 Senioren genossen die Einstimmung auf Kirchweih. Denn wie heißt es so schön: A gscheiter Kirta, dauert bis zum Irda, kannt si a schicka, dauert bis zum Migga!

Bei Kaffee und Kuchen (Küchel + Krapfen) gab es so manchen gemütlichen Ratsch und intensive Gespräche untereinander. Mit den ausgeteilten Texten wurde dann so manches Lied intoniert. Musikalisch wurde dieser Rentnertreff von Gabi Gierl am Akkordeon begleitet, die mit den ausgewählten Liedern die ganze Runde auch zum Schunkeln brachte.

Freude herrschte auch mit dem Pfarrheimbewohner, der inzwischen über sieben Monate im Pfarrheim lebte und an diesem Tag die Aufhebung seines Abschiebebescheids erhielt. Er darf nun in den nächsten Wochen das Asylverfahren in Deutschland machen und in der Nähe seines Bruder leben. Den Gottesdienstbesuchern ist er gut als stiller und frommer Beter in den hinteren Bänken bekannt.

Zum Abschluß dieses fröhlichen Beisammenseins kredenzten die PGR Frauen Bier und Getränke, Käse, Brezen, Obst, Weintrauben und alles was zu einem g`scheiten Kirta gehört

Bilder vom Oktoberfest im Rentnertreff

Bauernjahrtag in Haader mit Neuwahlen

Den "Haaderer Jahrtag" organisierte am ersten Oktobersonntag der Privatunterstützungsverein (PUV) Haader, der seit 1832 besteht. Zum 185. Mal waren die Mitglieder aufgerufen, in Haader Erntedank zu feiern. Ferner standen Generalversammlung mit Jahres- und Kassenbericht, sowie Neuwahlen auf dem Programm.
Mit einem Frühschoppen mit Musik und heißen Suppenwürsteln begann dieser so genannte - Haaderer Jahrtag -. Um 10.00 Uhr stellten sich alle Mitglieder auf und zogen mit der Musikkapelle zur Wallfahrtskirche. Der Festgottesdienst stand dann unter dem Motto: „Nimm unseren Dank entgegen, allmächtiger Gott, für die Ernte dieses Jahres“. Auf dem von den Haaderer Frauen mit viel Einfallsreichtum gestalteten Erntedankaltar waren dann auch wieder alle Erntegaben aus Wald und Flur liebevoll aufgerichtet. Auch die Erntekrone aus den Getreideähren von den Feldern der Region war aufgestellt worden.

Pfarrer Reinhard Röhrner sagte:  Heute danken wir für die Ernte dieses Jahres. Richten wir den Blick auf Dinge die den Glauben öffnen. Danken wir für das was geschehen ist. In einem Beispiel zeigte er auf, warum ist mir das jetzt auch passiert. Weil wir zu wenig Aufmerksamkeit haben und manches nur halbherzig machen. Jesus sagt uns, wir sollten mit ganzem Herzen dabei sein. Jeder solle konkret, nicht halbherzig, handeln. Wenn wir die mit Liebe aufgebauten Erntegaben sehen, dann hat jeder von uns einen Teil dazu beigetragen. Seien wir also dankbar für unser Leben.

Nach den Fürbitten verlas Vorstand Josef Wolf die verstorbenen Mitglieder in den letzten zehn Jahren. Für die im letzten Jahr 2016/17 verstorbenen 6 Mitglieder wurde je eine Kerze entzündet und ein Sterbebild aufgestellt.  Mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ und der Bayernhymne "Gott mit dir du Land der Bayern" endete dieser feierliche Dankgottesdienst.
Jahreshauptversammlung
Geschlossen zogen die Jahrtagsteilnehmer mit der Kapelle ins Gasthaus Fuchs ein. Vorstand Josef Wolf konnte zu diesem Haaderer Jahrtag neben Pfarrer Reinhard Röhrner, Ruhestandspfarrer Reiner Huber, Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe und 2. Bürgermeister Josef Keufl, sowie die  Altbürgermeister Fuchs aus Bayerbach und Xaver Eggl aus Laberweinting begrüßen und willkommen heißen. Anschließend gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Dies waren im einzelnen: Konrad Huber, Ödwiesen, Jakob Huf, Allkofen, Hubert Schmalhofer, Wallkofen, Johann Spießl, Ruhstorf, Georg Lang, Laberweinting und Ludwig Grau, Laberweinting. Die Kapelle spielte dazu einen Choral. Bei den jeweiligen Beerdigungen, so der Vorstand, war jedes mal die Fahne mit Begleitung vertreten.

Wolf dankte besonders den Haaderer Frauen für die Mühen, Ideenvielfalt und Einfallsreichtum bei der Gestaltung des Erntedankaltars und der Erntekrone. Besonderen Dank sprach er auch der Kapelle „Masblusik“ Grafentraubacher Bläser, Grafentraubach aus, für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Sie sei, so Josef Wolf, jetzt schon zum 6. Mal dabei. In seinem Geschäftsbericht sagte Vorstand Josef Wolf: In diesem Jahr hatten wir keinen Brandfall und so musste keine Hilfe geleistet werden. Ferner beteiligte sich der Privatunterstützungsverein bei der Fronleichnamsprozession und dem Kriegerjahresfest mit einer Fahnenabordnung in Laberweinting.
Kassier Franz Dissen jun. gab anschließend Auskunft über die Ausgaben und Einnahmen im vergangenen Jahr. Auch sagte er: Der Verein habe trotz Sterbefällen 158 Mitglieder in verschiedenen Klassen und Kategorien. Danach bestätigten die Kassenprüfer Josef Kerscher und Hermann Hetzenecker der Versammlung die korrekte Kassenführung. Alle Belege und Buchungen seien vorhanden und ordnungsgemäß verbucht. Die Versammlung erteilte einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft.

Neuwahlen

Turnusgemäß standen anschließend Neuwahlen auf dem Programm dieser Generalversammlung. 2. Bgm. Josef Keufl fungierte dann als Wahlleiter. Weil keine Einwände erhoben wurden, stimmte die Versammlung per Handzeichen ab. So wurde 1. Vorstand Josef Wolf einstimmig wieder gewählt und 2. Vorstand Alfons Zehentbauer im Amt bestätigt. Ebenso wurde Kassier und Schriftführer Franz Dissen jun. das Vertrauen ausgesprochen. Im Vereinsausschuß werden in der nächsten Wahlperiode Markus Fuchs, Franz Stierstorfer, Johann Grundner und Martin Späth (neu) die Vorstandschaft unterstützen. Weiter wurden durch die anwesenden Mitglieder die Kassenprüfer Josef Kerscher und Hermann Hetzenecker im Amt bestätigt.

Josef Altweck gab dann noch kurz einen Lagebericht über den derzeitigen Holzmarkt. Die Marktlage ist hier sehr angespannt. Die Sägeindustrie zahlt immer weniger. Wichtig ist, alles Käferholz raus zu räumen. Bei Einschlag von Frischholz sollte noch bis Januar 2018 gewartet werden, so seine Empfehlung, vielleicht steigt der Preis dann wieder. Nach dem es bei Wünschen und Anträgen keine Meldungen gab, hatte sich dann jeder Teilnehmer an diesem „Haaderer Jahrtag 2017“ ein schmackhaftes Essen, serviert von der Familie Fuchs, verdient. Bei den Klängen der Musikkapelle saßen die Mitglieder des Privatunterstützungsverein Haader noch lange zusammen und in so manchem Gespräch lebten die alten Zeiten wieder auf. (fk)

Im Dank reift das Leben

Was dürfen wir ernten und was gelangt zur Riefe auf den Feldern, im Garten und im alltäglichen Leben? Die Erntedankfeier lädt ein diese Fragen bewusst in den Blick zu nehmen, so feierte die Pfarrgemeinde St. Martin Laberweinting mit einem reich geschmückten Erntealtar den Dank für die Ernte des Jahres.

Die Landjugend baute den Erntedankaltar auf und brauchte viel Kreativität ein um so Jahr für Jahr einen variantenreichen Dankaltar aufzubauen. Neben den Erntegaben aus Garten und Acker fanden sich auch einige Dinge des Dankes der Jugendlichen. Aufmerksam betrachteten Kinder und Erwachsene auch die geernteten Kräuter, die sich unter die frischen Erntegaben mischten. Wer dankt hat mehr vom Leben, weil er sich das Gute, das er erlebt und erfährt, bewusst macht. So fällt die Wahrnehmung des Einzelnen auch mehr und mehr auf die guten Dinge im Leben für die es sich lohnt dankbar zu sein.

Pfarrer Röhrner ermunterte die Gläubigen täglich für drei Dinge zu danken, das klingt nicht viel, aber wenn man immer neue Dinge wählt, kommt man innerhalb kurzer Zeit dazu vieles Selbstverständliche und alltägliche bewusst wahr zu nehmen und dankbar zu erleben.

Da ist es ganz egal, ob man selber auf Feldern oder im Garten geerntet hat, ob die Erntegaben frisch eingebracht sind oder man auf die Ernte des Lebens blickt. Im Danken findet der Mensch zu sich, zum Anderen und zu Gott. Er öffnet sein Herz und wird barmherzig.

Erntedank in Franken

Herbst erfüllt die Versprechen des Frühjahrs

Die Expositurgemeinde St. Nikolaus in Franken feierte mit einem reich geschmückten Erntealtar den Dank für die Ernte des Jahres. Mit viel Fleiß gestalteten die Ministranten unter der Leitung von Steffi Huber einen reichen Erntedankaltar. Wir ernten die Früchte, die wir im Frühjahr in den Blüten erahnen konnten, sagte Pfarrer Reinhard Röhrner. Das gilt auch für die oft zarten Blüten persönlicher Vorsätze und Planungen.

Im Dank wächst der Mensch über sich hinaus, weil der die guten Erfahrungen und Wohltaten nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern aus der lebendigen Erfahrung von Gott getragen zu sein in Welt leben kann.

So brachten die Ministranten die verschiedenen Früchte aus Garten und Acker in die Kirche und arrangierten eine filigrane Kette mit dem Schriftzug Lobe den Herrn. Neben den unmittelbaren Erntegaben fand sich auch Honig, Marmelade und Brot, sowie ein echter Frankenwein. Am Ende des Gottesdienstes dankte der Pfarrer den Ministranten, die über den Dienst am Altar hinaus die Mesnerin beim Erntedankaltar und anderen Tätigkeiten unterstützen.

Erntedank in der Pfarrei St. Martin

Am letzten Sonntag im September feierte die Pfarrei St. Martin Laberweinting und Expositur St. Nikolaus Franken das Erntedankfest mit den Erntealtären von Landjugend und Ministranten.

KDFB Laberweinting macht Jahresausflug nach Benediktbeuern

Der Katholische Frauenbund Laberweinting machte sich dieses Jahr auf den Weg nach Oberbayern. Der Wettervorhersage mit neun Grad und Dauerregen konnte die Frauen nicht abschrecken, denn mit Regenschirm und warmer Jacke wurde zuerst das Kloster Benediktbeuern besucht. Im Klostergebäude beeindruckte vor allem der sehenswerte und besonders filigrane Stuck an den Decken. Der Mesner berichtete in kurzweiliger Form von der Geschichte des Klosters. In der Anastasiakapelle, ein Rokokojuwel, feierte Geistlicher Beirat Reinhard Röhrner zusammen mit seinen Frauen einen Gottesdienst.  Das Altarbild zeigt die Heilige als Fürbitterin für Kopf- und Nervenkranke. Reliquien von ihr, insbesondere die Kopfschale, werden hier in einer edlen Silberbüste aufbewahrt. Besonders beeindruckte, dass im Rahmen von Pilgermessen „das Aufsetzen“ dieser Reliquie möglich sei.

Trotz Regenschauern bot der Textilmarkt ein Fest der Farben, Formen und Materialien. Über

130 Kunsthandwerker zeigten im stimmungsvollen Ambiente des barocken Maierhofs individuelle Kleidung, Hüte, Lederwaren, Teppiche, Korbwaren, Spielzeug, Schmuck und vieles mehr. 

Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen. Der Wirt sollte Recht behalten: "Nach dem Essen erwartet euch bestes Wetter", denn die Schifffahrt auf dem Kochelsee fand bei Sonnenschein statt. Mutige wagten sich sogar auf das Oberdeck. Bequem konnten die Frauen die Schönheit des Voralpenlandes bewundern, das Walchenseekraftwerk von Seeseite aus bestaunen und die unverbaute Natur auf Grund des Naturschutzgebietes genießen. Gute Gespräche und lustige Unterhaltungen begleiteten den Frauenbund durch den Tag.

Einem Geheimtipp zu Folge ging der weitere Weg auf den Promberger Hof in Großweil. Eine kleine Wanderung auf einen Höhenweg begeisterte die Frauen besonders auf Grund der herrlichen Aussicht auf das Loisachtal mit dem Kochelsee und der herrlichen Bergwelt der Alpen. Im Hofcafé am Stern stärkte sich die Ausflugsgesellschaft für den Heimweg.

Vorsitzende Elisabeth Huber bedankte sich bei der Verantwortlichen für das Resort Reisen Silvia Spichtinger für die hervorragende Organisation. (gs)

Frauenbund unterwegs in Benediktbeuern und am Kochelsee

Am Samstag, 16. September, war der Frauenbund Laberweinting unterwegs nach Benediktbeuern und zum Kochelsee...