Wallfahrt Unsere liebe Frau von Haader

Grüß Gott

auf den Internetseiten der Wallfahrtskirche
Unsere liebe Frau von Haader.
Seit dem 2. Juli 1814 kommen Wallfahrer nach Haader. Seither kommen Generationen von Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung mit Freude und Sorge, mit Bitte und Dank zur Gottesmutter von Haader um zu beten und neue Kraft zu finden oder ihren Dank auszudrücken.

Die nächsten Termine

Opens internal link in current windowPfarrbrief mit den Gottesdiensten der Wallfahrt Haader

Wallfahrtstage in Haader

Opens internal link in current windowInformationen rund um die Wallfahrtstage

Wallfahrtstage

100 Jahre Fatima | Wallfahrtstag in Haader

Einen besonders feierlichen Fatimagebetstag erlebten die über 100 Teilnehmer am vergangenen Samstag in der Wallfahrtskirche zu unserer lieben Frau von Haader. Pfarrer Johannes Bäuml, als Festprediger und Pfarrer Reiner Huber, Pfarrer Dr. Hilary Muotue und später auch Ortspfarrer Reinhard Röhrner waren gekommen um diesen besonderen Gebetstag zu feiern. Die Geschwister Ringlstetter begleiteten musikalisch diesen Gottesdienst. Die Wallfahrt Haader besteht nun seit dem 2. Juli 1814. Fatimafeiern werden seit 1984 jeden 13. des Monats abgehalten. Von Mai bis Oktober erfolgt jeweils die Lichterprozession durch das Dorf. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Erscheinungen unserer lieben Frau von Fatima in Portugal hat Papst Franziskus beschlossen, während des gesamten Jubiläumsjahres, das am 27. November 2016 begann und am 26. November enden wird, einen vollkommenen Ablass zu gewähren. Die Seherkinder aus Fatima wurden jetzt durch Papst Franziskus bei seiner Auslandsreise in Fatima heilig gesprochen.

Um 18.00 Uhr begannen die Feierlichkeiten mit stiller Anbetung und Beichtgelegenheit. Um 19.00 Uhr beteten alle den glorreichen Fatimarosenkranz vor dem ausgesetztem Allerheiligsten. Anschließend war dann in Konzelebration das Hl. Messopfer. Pfarrer Johannes Bäuml sagte in seiner Festpredigt: Die Mutter Gottes hat uns gerufen hier bei ihrem Gnadenbild, dass wir uns im Geist erneuern und so auch die Blinden den Himmel finden. Pfr. Bäuml erinnerte auch an das hundertjährige Jubiläum der „Patrona Bavaria“ der Schutzfrau Bayern. 100 Jahre hat sich Bayern, mit kirchlicher Genehmigung zur Verehrung, unter ihren Schutzschirm gestellt. Weiter ist es 100 Jahre her, dass die Gottesmutter Maria den Kindern Lucia dos Santos, 10 Jhr, Francisco Marto 9 Jhr. und Jacinta Marto, 7 Jhr. erschienen ist und ihnen die Botschaft für die Menschheit gegeben hat. Diese Botschaft lautet: Gebet und Opfer für die Bekehrung der Sünder, für die Rettung der unsterblichen Seelen und für den Frieden. Festprediger Johannes Bäuml sagte weiter, Gott hat die Heimholung vollbracht. Frau siehe deinen Sohn (am Kreuz) zum Jünger. Der Auftrag ging an die Mutter Maria, sorge auch für die Menschheit und führe sie zur Glückseligkeit. Durch die Marienbotschaften wurden die Menschen immer wieder erinnert, den bisherigen Weg zu verlassen und umzukehren. Durch die unmündigen Kinder von Fatima hat sie besonders in die Welt hinein gesprochen. Diese haben die Gottesmutter als wunderschöne Frau gesehen. Der Widerschein von Maria ist in Herz eingedrungen. Sie hat ihnen die Schönheit des Himmels gezeigt. Wir haben die große Hoffnung, so Pfarrer Bäuml, in diesen Himmel zu kommen. Mit der Weihe an Maria werden wir in das Licht Gottes gestellt. Auch wir Pilger auf Erden stehen im Lichtkegel Gottes. Der betrachtende Rosenkranz ist das gebetete Evangelium, so der Festprediger. Maria gibt uns das Versprechen: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren.

Ein langer Zug von gläubigen Pilgern zog dann betend und singend durch das festlich illuminierte Dorf und zeigte so ihre Verbundenheit zu Maria, der Muttergottes. Anschließend war noch die Möglichkeit gegeben am Hl. Platz neben der Kirche den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten. (fk)

Opens internal link in current windowBilder vom Wallfahrtstag

100 Jahre Fatima | Bilder vom Wallfahrtstag in Haader

Anbeitung

Beichte

200 Jahre Unsere liebe Frau von Haader

Wetterkapriolen sind keine Erfahrung der jüngsten Zeit. Immer wieder mussten die Menschen mit plötzlichen Umschwüngen zurecht kommen. Für die Nacht vom zweiten auf den dritten Oktober des Jahres 1813 wird von Neuschnee berichtet. Bemerkenswert ist dies, weil in den frühen Morgenstunden auf einem Holzstoß des Hofes von Sebastian Kainz in Haader die Haaderer Madonna gefunden wurde, ohne, dass Schritte zu erkennen gewesen sind. Eine andere Quelle spricht von starkem Regen, der die Erde aufgeweicht hatte und Fußabdrücke gezeigt hätte.

Ob die Madonna vor dem Schneefall bzw. Regen bereits hingestellt wurde oder auf wundersame Weise dort hinkam untersuchte das Landgericht Mallersdorf, das die Figur ad conservatorium iudiciale in gerichtliche Verwahrung nahm. Am 2. Juli 1814 wurde das Gnadenbild schließlich öffentlich auf dem Seitenalter der Kirche Pauli Bekehrung zu Haader aufgestellt und durfte von den Gläubigen verehrt werden. Seither kommen viele Pilger mit ihren Sorgen und Nöten zur Haaderer Madonna. Die zahlreichen Votivgaben zeugen davon, dass viele Erhörung im Gebet fanden und ihren Dank sichtbar ausdrücken wollten.

Das Gnadenbild selbst ist später in einen Schrein im Retabel des Hauptaltares verlegt worden. Die Muttergottesfigur hält den Jesusknaben auf dem Arm und wurde nach dem Vorbild des Haindlinger Gnadenbildes geschaffen.  Damit wird ein wesentlicher Wesenszug marianischer Frömmigkeit deutlich. Maria weist auf ihren Sohn hin, hält ihn der Welt entgegen, dass sie in ihm den Erlöser erkennt und so zur eigenen Fülle gelangt.

 

Am Donnerstag, 3. Oktober, 2013 kommt Weihbischof Reinhard Pappenberger deshalb nach Haader und feiert mit den Gläubigen den 200. Jahrestag um 19.00 Uhr in einer Festmesse

Bilder 200 Jahre Unsere liebe Frau von Haader

200 Jahre Wallfahrt Haader

Zu allen Zeiten suchen die Menschen Sehnsuchtsorte, an denen sie zur Besinnung kommen im Trubel des Alltags. Sorgen und Nöte, Fragen und Freude mit anderen teilen und mit Gott in Zwiesprache treten. Die Erfahrung der mütterlichen Sorge für das Kind kann übertragen auf die Gottesmutter dem Gläubigen helfen ganz vor Gott zu sein und Hilfe und Trost zu erfahren oder in der Freude bestärkt zu werden.

Seit dem 2. Juli 1814 ziehen Pilger in den kleinen Ort Haader im Labertal. Das barocke Kleinod ist die Mitte des Dorfes und ist schon von Weitem zu sehen. Mit den unterschiedlichsten Anliegen zogen Menschen hierher und durften Trost und Hilfe erfahren, die zahlreichen Votivtafeln sind ein beredtes Beispiel gelebter Volksfrömmigkeit.

Am Fest Mariä Heimsuchung feiert die Pfarrei das 200jährige Jubiläum. Bereits um 17.00 Uhr sind besonders Kinder und werdende Mütter eingeladen zum Schülergottesdienst mit Segnung werdender Mütter und Kinder. Die Schülermusikgruppe der Pfarrei St. Martin begleitet den Gottesdienst musikalisch.

Um 19.00 Uhr wird die Festmesse zum Wallfahrtsjubiläum mit Barbara Roider an der Orgel und den Grafentraubacher Bläsern unter Leitung von Ulrich Goß gefeiert. Nach der Messe ist festliche Prozession zum Hart mit Abschlußsegen. Anschließend sind alle zur Begegnung in den Waldgasthof eingeladen. Wie Maria Elisabeth begenete und in der Begegnung Kraft für die Herausforderungen bekam, so können auch heute die Gläubigen einander in der Hoffnung und Zuversicht stärken.