Macht hoch die Tür

Barrierefreiheit im Pfarrheim - KDFB spendet 1000 Euro

Eine besondere Überraschung hat der Heilige Nikolaus im Rahmen der Jahresabschlussfeier des KDFB Laberweinting der ersten Vorsitzenden Elisabeth Huber überreichen können: Einen Scheck von 1000 Euro für das Projekt "Aufwärts".

Elisabeth Huber übergab die Spende sogleich an den Projektleiter, dem Geistlichen Beirat Pfarrer Reinhard Röhrner. Durch die zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Laufe des Frauenbund-Jahres konnten die Mitglieder im Form von Kuchenverkauf im Pfarrfest und Kräuterbüscherl-, Palmbüscherl-Aktionen diese runde Summe erwirtschaften. Pfarrer Reinhard Röhrner zeigte sich sehr erfreut, da der Aufzug mittlerweile auch eine offizielle Genehmigung hat und der Bau in Auftrag gegeben wurde. Es wird ein Außenaufzug an das Pfarrheim St. Martin angebracht, damit jeder den Pfarrsaal und die Caritas-Station barrierefrei erreichen kann.

Erste Vorsitzende Elisabeth Huber überreicht "Aufwärts"-Projektleiter Pfarrer Reinhard Röhrner (links) einen Scheck von 1000 Euro für einen Aufzug am Pfarrheim. Finanzchefin Irmi Rogl (ganz links) freut sich über die positiven Bilanzen. (GS)

Wir sagen euch an - Seniorenadvent 2016

Einen besinnlichen Adventsnachmittag, organisiert vom Pfarrgemeinderat (PGR), erlebten die Senioren der Pfarrei Laberweinting im Pfarrheim St. Martin. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Senioren. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Kinderchor unter der Leitung von Anna Roider. Mitglieder des PGR bewirteten alle Senioren mit Kaffee, Tee oder anderen Getränken.

Nach einer Andacht um 13.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin trafen sich anschließend alle im Pfarrsaal. Zur Einstimmung brachte Hannah Dambacher ein Musikstück auf der Geige. PGR Sprecher Max Wolf entbot dann allen Senioren aus der Pfarrei und der Expositur Franken zu diesem Nachmittag ein herzliches Grüß Gott. Wolf begrüßte neben der Geistlichkeit auch MdL Josef Zellmeier und 3.Bürgermeisterin Maria Kick. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" sagte 3. Bürgermeisterin Maria Kick: Sie freue sich , dass so viele an dieser Adventfeier sich einstimmen lassen auf die Weihnachtszeit. Sie überbringe hier die Grüße des Gemeinderates und Bürgermeister Grau. Sie wünsche allen viel Freude und Entspannung in geselliger Runde, um aus dem Stress in dieser Zeit heraus zu kommen. Allen wünschte sie für das neue Jahr 2017 Glück, Gesundheit und Gottes Segen. 

MdL Josef Zellmeier sagte in seinen Grußworten:  Er dankte allen Senioren für die erbrachte Lebensleistung bis ins Alter und er freue sich, hier in dieser gemütlichen Runde, dabei sein dürfen. Er informierte die Senioren über die Leitkultur die im Bayerischen Landtag behandelt wird. Wichtig sei ihm, dass die Werte christlichen Lebens eingebracht werden. Die christliche Historie muß an die nächsten Generationen weiterzugeben werden. Josef Zellmeier wünschte allen Senioren ein Frohes Weihnachten und ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr 2017.

„Kleine Flamme brenne hell“  brachte dann Kinderchor mit Begleitung durch Anna Roider den anwesenden Senioren zu Gehör. Danach trug Magdalena Haim die Geschichte „Was fällt ihnen ein, wenn sie an Weihnachten denken“ vor. Applaus erntete anschließend der Kinderchor mit dem Lied „Dicke rote Kerze“. Mit dem Gedicht „Die Kerze, die nicht brennen wollte“ erfreute Elena Putz die Zuhörer. Zwischendurch sangen alle gemeinsam das Lied „O Tannenbaum“. „Die Türen gehen auf“ war der nächste Textbeitrag von Lena Eggl. Der Kinderchor schloss mit dem Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“ an. „Der traurige kleine Stern und das Wunder“ war das Gedicht von Hanna Dambacher. „Mit dem lieben Gott ist es wie mit dem Plätzchenbacken“ mit dieser Geschichte erfreute dann Juliane Rogl die anwesenden Senioren. Vom PGR erhielt dann als Geschenk jedes Kinderchormitglied einen Schokoladennikolo.

In seiner geistlichen Besinnung sagte Pfarrer Reinhard Röhrner: Er freue sich besonders, dass von Eitting bis Neuhofen, von Habelsbach bis Franken und aus der ganzen Pfarrei so viele Senioren gekommen sind. Er dankte auch dem Pfarrgemeinderat für die herrliche Dekoration hier im Pfarrsaal. Er sagte: In der heutigen Andacht wolle er den Stammbaum Jesu näher bringen. Schieben wir die dunkle Zeiten nicht vor uns her. Finden wir den Weg zum Leben. Werden wir ein weihnachtlicher Mensch. Geben wir Gutes weiter, das wir von Gott erfahren. Bringen wir Gottes Licht in uns hinein.

„Macht hoch die Tür“ mit diesem gemeinsamen Lied ging man dann zum geselligen Beisammensein über. PGR Vorsitzender Max Wolf sagte: Er danke allen Akteuren für ihr Engagement. Er wünschte allen frohe Weihnachten und ein glückliches, aber vor allem gesundes Neues Jahr 2017. Lange saßen die Senioren bei Kaffee, Tee, Stollen, Würsteln und einer gemütlichen Unterhaltung noch beisammen. (fk)

Seniorenadvent 2016

Am 2. Advent, 4. Dezember, lud der Pfarrgemeinderat wieder zum Seniorenadvent in den Pfarrsaal St. Martin ein und viele kamen um einen schönen besinnlichen und heiteren Nachmittag zu verleben.

Frauentragen im Advent

In der Vorabendmesse zum ersten Advent wurden auch in diesem Jahr wieder die Madonnen der guten Hoffnung ausgesandt. Die Marienfiguren sind nach dem Vorbild des Bogenberger Wallfahrtsbildes als schwangere Maria gestaltet. Diese Mariendarstellung ist selten und doch für die Adventszeit besonders passend. Maria trägt den ungeborenen Gottessohn am Herzen und macht sich auf den Weg. Die Herbergssuche ist ein altes Thema adventlichen Brauchtums. So sind auch in der diesjährigen Adventszeit durch die Pfarrei St. Martin wieder fünfzehn Madonnen unterwegs. Sie werden von Familie zu Familie getragen und laden zum gemeinsamen Beten ein.

Die Figur in einem kleinen tragbaren Schrein als äußeres Zeichen für die innere Einkehr und die Bereitschaft sich für die Botschaft Gottes zu öffnen. Ja zu sagen wie Maria zu Gott und zum Leben. Wir leben in einer schnellen Zeit und laufen immer Gefahr noch schneller zu werden. Vielfach wird das Weihnachtsfest bereits vorweg genommen und im Advent reiht sich Weihnachtsfeier an Weihnachtsfeier. Hier geht es darum mit Maria dem Weihnachtsfest entgegen zu warten. Die Zeit und sich selbst zu entschleunigen um ganz da sein zu können. Eine gute Vorbereitung auf das Fest an dem Gott ganz zu uns kommen möchte, unser Fleisch annimmt um uns zu erlösen.

Weintinger Kathreinmarkt 2016

Am 19. und 20. November ist wieder der beliebte Kathreinmarkt in Laberweinting rund um das Pfarrzentrum St. Martin.

Samstag, 19. November
16.00 Uhr Vorabendmesse zum Hochfest Christkönig
anschließend Markteröffnung

Sonntag, 20. November
9.45 Uhr Hochamt zum Hochfest Christönig
13.00 Uhr Markteröffnung

An beiden Tagen ist die Ausstellung
Kunst&Handwerk im Pfarrsaal
für Besucher geöffnet,
ebenso können Sie einen Besuch in der
Caritas Sozialstation
machen.

Zwergerl feiern St. Martin

Am vergangenen Sonntag besuchten nach der Heiligen Messe die Kleinkinder mit ihren Eltern in die Pfarrkirche St. Martin den Zwergerlgottesdienst. Dieses Mal stand der Schutzpatron der Pfarrkirche im Mittelpunkt. Die kleine Kirchenmaus begrüßte die überaus zahlreichen Kinder sehr herzlich. Die Kirchenmaus erzählte, dass sie bei diesem kalten Wetter heilfroh war, als ihr Freund ihr einen Schal schenkte. Im Erzähltheater spielte das Zwergerlgottesdienst-Team die Geschichte nach und konnten ihre Erzählungen mit Bildern verdeutlichen. Pfarrer Reinhard Röhrner verdeutlichte den Kindern, dass einander helfen und füreinander da sein, ganz wichtig für ein gutes Zusammenleben ist. Der Gottesdienst wurde mit schönen Martinsliedern bereichert. Nach dem Segen wurden die Kerzen der Laternen angezündet und so zog ein bunter Zug mit hellen Lichtern durch die Martinskirche. Zum Abschluss bekamen die Kinder selbstgebackene Martinsgänse geschenkt. (GS)

Bilder vom Zwergerlgottesdienst

Zwergerlgottesdienst am 6. November mit Papiertheater zum heiligen Martin in der Pfarrkirche St. Martin

Wir beten für die Verstorbenen

Der Tod ist nicht das Ende des Lebens,
sondern das Ende des Sterbens. - Karl Rahner

 

 

Sebastian Welllenhofer, Eitting
+ 22. November  2015
92 Jahre

Ludwig Wild, Franken
+ 28. November  2015
81 Jahre

Elisabeth Laberer, Eitting
+ 05. Januar  2016
66 Jahre

Elisabeth Limmer, Laberweinting                                                               
+ 24. Januar  2016
90 Jahre

Jürgen Keufl, Straubing
+ 26. Januar  2016
46 Jahre

Alfred Zehentbauer, Laberweinting
+ 08. Februrar  2016
55 Jahre

Jakob Klankermeier, Atting
+ 02. März  2016
59 Jahre

Theresia Rock, Laberweinting                                                                       
+ 29. März  2016
89 Jahre

Maria Wellenhofer, Laberweinting
+ 02. April  2016
66 Jahre

Stefan Ostrowski, Laberweinting
+ 07. April  2016
27 Jahre

Hubert Baumann, Kirchroth | Franken
+ 08. April  2016
50 Jahre

Anna Kaltenhauser, Laberweinting
+ 16. Mai  2016
87 Jahre

Silke Seidl, Laberweinting
+ 12. Juni  2016
23 Jahre

Katharina Zellmer, Laberweinting
+ 07. Juli  2016
62 Jahre

Erna Eisenhut, Neuhofen
+ 12. Juli  2016
86 Jahre

Josef Ettl, Laberweinting
+ 21. Juli  2016
83 Jahre

Franz Essl, Laberweinting
+ 26. August  2016
88 Jahre

Klaus Hügl, Planegg
+ 05. September  2016
79 Jahre

Georg Glöbl, Laberweinting
+ 19. September  2016
93 Jahre

Elsbeth Roßberger, Mallersdorf
+ 25. September
90 Jahre

Johann Zettl, Laberweinting
+ 3. Oktober 2016
78 Jahre

Konrad Huber, Ödwiesen
+ 16. Oktober 2016
78 Jahre

Hildegard Stypa, Untermeitingen
+ 24. Oktober 2016
89 Jahre

O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in Frieden. Amen.

Initiates file downloadePfarrbrief Allerheiligen

Ein Blick in die Welt

Am Weltmissionssonntag feierte die Filialgemeinde Neuhofen das Kirchweihfest und blickte über die Grenzen des Dorfes und der Pfarrei hinaus. In seiner Predigt betonte Pfarrivkar Dr Hilary Muotoe, dass wir unsere Sichtweise auf Gott und die Welt im Lichte des Evangeliums vertiefen sollten. Barmherzigkeit kommt aus dem Herzen der Menschen. Es heißt mit den liebenden Augen Gottes auf mich selbst, die anderen Menschen und die Welt blicken.  
In diesen tagen ist der ehemalige Vikar unseres Pfarrvikars zu Gast in der Pfarrei. Bonaventura wurde von seinem Bischof nach Deutschland zur Promotion geschickt und wird am kommenden Freitag in München im Herzoglichen Georgianum wohnen, dem einzigen staatlichen Priesterseminar der Welt. Dort wird er in den nächsten Monaten zuerst die deutsche Sprache lernen um dann an der Ludwig-Maximilians-Universität seine Studien zu beginnen. Hier in der Pfarrei, lernt er schon ein wenig kirchliches Leben bei uns kennen und erste bayrische Spracheindrücke.
Am Ende der Heiligen messe durfte Pfarrer Reinhard Röhrner das neue Trauermeßgewand segnen. Die Zisterzienserinnen der Abtei St. Josef in Thyrnau bei Passau hatten es in den letzten Wochen nach der Vorlage des grünen Meßgewandes mit der Ähre geschneidert und gestickt. "Wenn das Weizenkorn nicht Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt bringt es reiche Frucht!" So ist es ein bildliches Bittgebet, dass das Zeugnis des Glaubens unserer lieben Verstorbenen uns allen zur Frucht werde.

Nach der Meßfeier segneten Pfarrer Reinhard Röhrner und Pfarrvikar Dr Hilary Muotoe die Gräber am Friedhof in Neuhofen mit Weihwasser und Weihrauch.

Bilder vom Zwergerlgottesdienst Schöpfung

Zwischen Oktoberfest und Kirta

Auch im Oktober organisierte der Pfarrgemeinderat wieder einen gemütlichen Rentnertreff und stimmte dabei auf Kirchweih ein. Die PGR Mitglieder Silvia Spichtinger, Evi Wieland und Maria Kolbinger hatten im Pfarrsaal die Tischrunde bayrisch dekoriert. Wegen des starken Andranges wurde kurzerhand noch ein Tisch und mehrere Stühle dazu gestellt. Über 25 Senioren genossen die Einstimmung auf Kirchweih. Denn wie heißt es so schön: A gscheiter Kirta, dauert bis zum Irda, kannt si a schicka, dauert bis zum Migga!

Bei Kaffee und Kuchen (Küchel + Krapfen) gab es so manchen gemütlichen Ratsch und intensive Gespräche untereinander. Mit den ausgeteilten Texten wurde dann so manches Lied intoniert. Musikalisch wurde dieser Rentnertreff von Gabi Gierl am Akkordeon begleitet, die mit den ausgewählten Liedern die ganze Runde auch zum Schunkeln brachte. Aufgelockert wurde dieser Nachmittag noch durch zwei Geschichten zum Kirta die Martha Geislinger vortrug.

Zum Abschluß dieses fröhlichen Beisammenseins kredenzten die PGR Frauen Bier und Getränke, Käse, Brezen, Obst, Weintrauben und alles was zu einem g`scheiten Kirta gehört. (FK)

Opens internal link in current windowBilder vom Rentnertreff

Bilder vom Rentnertreff

Neues Pflegestärkungsgesetz II ab Januar

Die Caritas Sozialstation Labertal informierte am Mittwoch die Bevölkerung zu den Änderungen des Pflegestärkungsgesetzes II, welche ab Januar 2017 in Kraft tritt. Angelika Schebelle, Pflegedienstleitung der Sozialstation, erläuterte die Leistungsansprüche für Versicherte in den 5 Pflegegraden. Klaus Aschenbrenner, Angehörigenberatung des Caritasverbandes, stellte die neuen Begutachtungsrichtlinien vor.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Reinhard Röhrner sagte Frau Schebelle: Die Pflegeversicherung gibt es seit 1995. Seitdem hat es immer wieder Nachbesserungsbedarf gegeben. Von 3 und 4 Pflegestufen geht es im neuen Gesetz zu 5 Pflegegraden. Angelika Schebelle erklärte den nahezu 80 Anwesenden die Leistungsangebote, wie Pflegegeld, Pflegesachleistungen und wie Kombileistungen möglich sind. Weiter wie Betreuungsleistungen, Tagespflege, Verhinderungspflege und auch Pflegehilsmittel in Anspruch genommen werden können. Sie wies auch auf Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen hin. Im neuen Gesetz sind auch verbesserte Leistungen wie Pflegekurse, Pflegeberatung oder Beiträge zur Rentenversicherung für pflegende Angehörige enthalten.

Klaus Aschenbrenner, von der Fachstelle für pflegende Angehörige, sagte: bei den neuen Pflegegraden ist die Selbstständigkeit das Maß der Pflegebedürftigkeit. Das Begutachtungssystem wird 2017 gerechter. Wenn eine Höherstufung notwendig wird, sollte man dies noch vor dem Jahresende tun. Die Umstellung auf die neuen Pflegegrade geht im neuen Jahr automatisch. Hierbei kann man profitieren, wenn die Pflegestufe in den nächst höheren Pflegegrad erfolgt. Herr Aschenbrenner ging dann auf die verschiedenen Module der neuen Begutachtungsrichtlinien ein. In Modul 1 wird die Mobilität, in Modul 2 die kognitive und kommunikative Fähigkeit, in Modul 3 die Verhaltensweise und und psychische Problemlage, Modul 4 die Selbstversorgung, Modul 5 Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen, sowie im Modul 6 Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte mit Punkten bewertet. Wobei die verschiedenen Punkte in den einzelnen Module unterschiedlich gewichtet werden. Aus der Zusammenfassung aller Kriterien ergibt dann den jeweiligen Pflegegrad. Das ergibt auch den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff. Klaus Aschenbrenner erklärte weiter, bei der Überleitung vom alten ins neue System muß kein neuer Antrag gestellt werden. Es sind keine neuen Wiederholungsgutachten nötig. Den Anwesenden brachte der Referent mehere Fallbeispiele. Die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade ist meist günstiger. Auch werden im neuen Gesetz die Demenzkranken besser bewertet. Als Fazit kann gesagt werden, so Aschenbrenner, niemand wird schlechter gestellt, Demenz wird endlich besser berücksichtigt, die Pflegeminuten werden durch eine Darstellung der Selbstständigkeit abgelöst, die pflegenden Angehörigen werden besser abgesichert.

Für persönliche Fragen stehe er jederzeit, Klaus Aschenbrenner unter Telefon 09421/99 12 45 und auch Angelika Schebelle unter Telefon 08772/8227 gerne zur Verfügung.

Haaderer Jahrtag - Erntedank gefeiert

Generalversammlung beim Privatunterstützungsverein

 

 

Den "Haaderer Jahrtag" organisierte am ersten Oktobersonntag der Privatunterstützungsverein Haader, der seit 1832 besteht. Zum 184. Mal waren die Mitglieder aufgerufen, in Haader Erntedank zu feiern. Ferner war Generalversammlung mit Jahres- und Kassenbericht auf dem Programm.
Mit einem Frühschoppen mit Musik und heißen Suppenwürsteln begann dieser so genannte - Haaderer Jahrtag -. Um 10.00 Uhr stellten sich alle Mitglieder auf und zogen mit der Musikkapelle zur Wallfahrtskirche. Der Festgottesdienst stand dann unter dem Motto: „Nimm unseren Dank entgegen, allmächtiger Gott, für die Ernte dieses Jahres“. Auf dem von den Haaderer Frauen mit viel Einfallsreichtum gestalteten Erntedankaltar waren dann auch wieder alle Erntegaben aus Wald und Flur liebevoll aufgerichtet. Auch die Erntekrone aus den Getreideähren von den Feldern der Region war aufgestellt worden. Pfarrer Reinhard Röhrner segnete alle Erntegaben. Er sagte: Wir sind es gewohnt zu messen und zu wiegen. Riesige und ganz kleine Dinge können wir vermessen und vergleichen. Seit dem Physiker Werner Heisenberg wissen wir aber auch, dass durch jedes Messen auch das Ergebnis verändert und beeinflusst wird. Zudem erkennt der aufmerksame Mensch, dass Vieles sich jeglichem Messen entzieht. Gerade die entscheidenden Erfahrungen im menschlichen Leben gehören dazu. Gleichwohl können sie wahr genommen und erfahren werden. Das wollen wir in dieser Messfeier versuchen, aufmerksam sein für Gott und unser Leben mit ihm, preisen wir unseren Herrn und Kyrios. In seinen weiteren Ausführungen sagte er: Lebendige Erfahrung von Ungerechtigkeit in der Welt. Scheinbar hat oft der Gerechte auch noch Nachteile, der Ungerechte scheint erfolgreich zu sein. Kann es einen gerechten Gott geben, der die Ungerechten bewahrt? Der Prophet Habakuk schreit seine Fragen Gott entgegen und erfährt, dass jeder wertvoll ist in den Augen Gottes, der treu ist und an ihn glaubt, dass der nicht untergehen wird, der daran festhält. Aufmerksamkeit für das Kleine kann Großes bewirken. Nicht auf die absolut passende Gelegenheit warten, sondern mit den kleinen Möglichkeiten beginnen. Wie bei der Aussaat unscheinbare Samenkörner ausgebracht werden und dann Gott das Wachsen und Gedeihen schenkt, dass wir später ernten können.

Nach den Fürbitten verlas Vorstand Josef Wolf die verstorbenen Mitglieder in den letzten zehn Jahren. Für die im letzten Jahr 2015/16 verstorbenen Mitglieder wurde je eine Kerze entzündet und ein Sterbebild aufgestellt.  Mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ und der Bayernhymne "Gott mit dir du Land der Bayern" endete dieser feierliche Dankgottesdienst.
Jahreshauptversammlung
Geschlossen zogen die Jahrtagsteilnehmer mit der Kapelle ins Gasthaus Fuchs ein. Vorstand Josef Wolf konnte zu diesem Haaderer Jahrtag neben Pfarrer Reinhard Röhrner, Ruhestandspfarrer von Haader Reiner Huber und Bürgermeister Johann Grau, sowie den Altbürgermeister Fuchs aus Bayerbach begrüßen und willkommen heißen. Anschließend gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Dies waren im einzelnen: Sebastian Wellenhofer, Eitting; Ludwig Wild, Franken; Alfred Zehentbauer, Laberweinting; Johann Artmann, Weingarten; Alfons Aigner, Greißing; Die Kapelle spielte dazu einen Choral. Bei den jeweiligen Beerdigungen, so der Vorstand, war jedes mal die Fahne mit Begleitung vertreten.

Wolf dankte besonders den Haaderer Frauen für die Mühen, Ideenvielfalt und Einfallsreichtum bei der Gestaltung des Erntedankaltars und der Erntekrone. Besonderen Dank sprach er auch der Kapelle „Masblusik“, Grafentraubach aus, für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. In seinem Geschäftsbericht sagte Vorstand Josef Wolf: In diesem Jahr hatten wir keinen Brandfall und so musste keine Hilfe geleistet werden. Ferner beteiligte sich der Privatunterstützungsverein bei der Fronleichnamsprozession und dem Kriegerjahresfest mit einer Fahnenabordnung in Laberweinting. In Vertretung von Kassier Franz Dissen gab Vorstand Wolf Auskunft von den Ausgaben und Einnahmen im vergangenen Jahr. Nach dem es bei Wünschen und Anträgen keine Meldungen gab, hatte sich dann jeder Teilnehmer an diesem „Haaderer Jahrtag 2016“ ein schmackhaftes Essen, serviert von der Familie Fuchs, verdient. Bei den Klängen der Musikkapelle saßen die Mitglieder des Privatunterstützungsverein Haader noch lange zusammen und in so manchem Gespräch lebten die alten Zeiten wieder auf. (FK)

 

Bilder vom Bauernjahrtag in Haader

Erntedank gefeiert

Am Wochenende feierte die Pfarrei St. Martin Erntedank. Mit Dankbarkeit blickten die Gläubigen auf die Ernte des Jahres zurück. Der Liederkranz und Kirchenchor unter der Leitung von Anna Roider gestaltete die festliche Messe am Samstag in der Pfarrkirche St. Martin.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Reinhard Röhrner sagte dieser: Erntedank, ist danken für die Ernte. Er fragte was haben wir geerntet? Auf den Feldern und in den Gärten. Mehr noch auf den Feldern des Lebens, in den All-Tagen, den bunten und den grauen. Was ernten wir, obwohl das Wetter nicht optimal ist, in der Natur, aber auch zwischen uns Menschen. Wo wir nicht selten einander die Ernte verderben, weil wir direkt oder indirekt unsere eigenen Bedürfnisse zum Maßstab für alle machen. Wir feiern Erntedank, weil wir hinter allem Scheitern und aller Mißernte vieles ernten durften und dürfen. Dafür sind wir dankbar und sprengen so den Horizont, weiten unseren Sinn über die Grenzen hinaus. Danken und zumal Erntedank heißt die Grenze des Ich zu überwinden und den Anderen als Du zu erkennen, der wie ich Hunger und Durst nach Leben hat. Rückzug und Begrenzung führt in die Enge, das lehrt auch das Beispiel im heutigen Evangelium. Wer sich mehr und mehr öffnet und barmherzig sich und anderen gegenüber ist, der nähert sich Gott an bis er einmal ganz bei Gott sein kann.

Bei den Fürbitten hieß dann: Danken, ja danken möchte ich, aber habe ich nicht alles selbst erreicht,
war nicht ich es, der sich anstrengte, der Ideen entwickelte und alles durchzog?
Wem also danken? Danken, ja danken möchte ich, aber ist es nicht selbstverständlich, das ich die Sachen, die ich zum Leben brauche kaufen kann, wächst nicht alles sowieso in der Natur?
Wem also danken? Danken, ja danken möchte ich, aber ich habe doch ein Recht darauf, wenn ich arbeite, soll ich doch auch belohnt werden, wer dankt mir schon dafür!
Warum also danken? Danken, ist ein Geschenk an mich! Wo ich meinen Stolz, die Selbstverständlichkeit und das Anspruchsdenken überwinde, werde ich dankbar reich beschenkt mit den vielen kleinen Gaben des Lebens. Danke Gott, dass Du für mich sorgst und mir so viele Gelegenheiten zum Danken schenkst.

Die Landjugend gestaltete wieder einen umfangreichen Erntedankaltar mit Früchten aus Garten und Acker. Viele bestaunten nach dem Gottesdienst noch die drappierten Früchte und zeigten ihren Dank beim Kauf eines Minibrotes der Solidaritätsaktion der Landjugend. (FK)

Sag schön Danke! - Erntedank in der Expositur Franken gefeiert

Kinder werden immer wieder angehalten sich zu bedanken, doch lernt man das Danken so für immer? Oft scheint es gar in Vergessenheit geraten zu sein. Da lohnt es sich am Erntedankfest einmal bewusst darauf zu achten.

Wer dankt hat mehr vom Leben, weil er sich das Gute, das er erlebt und erfährt, bewusst macht. So fällt die Wahrnehmung des Einzelnen auch mehr und mehr auf die guten Dinge im Leben für die es sich lohnt dankbar zu sein.
Die Ministranten unter der Leitung von Stefanie Huber gestalteten mit der Mesnerin den diesjährigen Erntealtar. Neben den Erntegaben fanden sich auch einige Dinge des Dankes der Jugendlichen. Aufmerksam betrachteten Kinder und Erwachsene auch die geernteten Kräuter, die sich unter die frischen Erntegaben mischten.

Pfarrer Röhrner ermunterte die Gläubigen täglich für drei Dinge zu danken, das klingt nicht viel, aber wenn man immer neue Dinge wählt, kommt man innerhalb kurzer Zeit dazu vieles Selbstverständliche und alltägliche bewusst wahr zu nehmen und dankbar zu erleben.

Da ist es ganz egal, ob man selber auf Feldern oder im garten geerntet hat, ob die Erntegaben frisch eingebracht sind oder man auf die Ernte des Lebens blickt. Im Danken findet der Mensch zu sich, zum Anderen und zu Gott. Er öffnet sein Herz und wird barmherzig.

Als kleine Aufmerksamkeit bastelte Stefanie Huber eigens einen Dackel aus Kürbis für den Pfarrer, der jetzt vor dem Pfarrhof steht.

Erntedankfest 2016

Erntedankaltar in der Pfarrkirche und der Expositurkirche Franken mit einem Dackel aus Zierkürbis.

Eindrücke von der Pfarrwallfahrt nach Mallersdorf

Pfarrei löste altes Versprechen ein

Am Sonntag fand wieder die alljährliche Pfarrwallfahrt der Pfarrei Laberweinting statt. Hiermit wurde wieder ein altes Versprechen, das die Vorfahren gegeben hatten, eingelöst. Wegen der Renovierungsarbeiten in Haindling konnte man in diesem Jahr nicht in die Wallfahrtskirche Haindling. Daher hatte sich der Pfarrgemeinderat entschlossen in diesem Jahr einmal nach Mallersdorf zu pilgern, da auch hier auf einem Seitenaltar das Bildnis des hl. Sebastian ist.

Die Sebastiani-Wallfahrt der Pfarrei hat eine lange Tradition. Über die Sebastiani - Wallfahrt der Pfarrei Laberweinting nach Haindling gibt es im Bischöflichen Zentralarchiv Regensburg, nach Auskunft von Heimatpfleger Michael Wellenhofer, keine Dokumente. Dagegen gibt der „Laber- Bote“ in einem Artikel „Die Verehrung des Hl. Sebastian in Haindling“ vom 25. Januar 1914 einen detaillierten und zuverlässigen Überblick über die Verehrung des Hl. Sebastian in Haindling und über die Wallfahrten dorthin. In dem Absatz „Es kamen ganze Gemeinden“ darf sich gewiss auch die Pfarrei Laberweinting angesprochen  und mit eingeschlossen fühlen. In der Pfarrkirche Laberweinting erinnert auch eine vorzügliche Rokoko-Statue des Heiligen auf dem rechten Seitenaltar an seine Verehrung. Noch älter als die Sebastiani-Wallfahrt ist die Marienwallfahrt der Pfarrei Laberweinting nach Haindling. Jährlich wallfahrteten an die 60 Pfarreien dorthin. Die Pfarrei Laberweinting traf in Haindling jährlich am Pfingstdienstag um 8 Uhr morgens ein (Geschichte der Probstey Hainsbach von Roman Zirngibl, S.455). Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Wallfahrten zusammengeführt und den heutigen Gegebenheiten anpassend wird diese „Pfarrwallfahrt“ jeweils am ersten Sonntag im September durchgeführt.
Der Weg führte von der Pfarrkirche St. Martin nach Habelsbach und von dort über Grafentraubach nach Mallersdorf. Über aus viele Pfarrangehörige machten sich um 7.00 Uhr auf den Weg nach Mallersdorf. Nachdem sich mehrere Pfarrangehörige unterwegs anschlossen hatten pilgerten nahezu 70 Pilger zur Pfarrkirche St. Johannes Mallersdorf. Wegen des flotten Schrittes, war man dann auch vor der Zeit auf dem Klosterberg eingetroffen. Um 9.00 Uhr zelebrierte dann Pfarrer Reiner Huber, Pfarrer Reinhard Röhrner und der örtliche Pfarrherr den Wallfahrer-Gottesdienst. Hier kamen auch noch viele Pfarrangehörige dazu, die nicht so gut zu Fuß waren, sodass sich die Kirche bis auf den letzten Platz füllte. Pfarrer Röhrner sagte: Haben wir im Leben immer ein klares Ziel vor Augen. Denn das einzige Ziel ist unser Gott, an den wir uns halten können. Wer Jünger sein will, muß das Kreuz auf sich nehmen. Richten wir unseren Blick auf Gott. Seien wir offen für ihn. Leben wir aus dem Glauben. Nehmen wir die Freude aus dem Evangelium. Sind wir Diener in Freude und Freiheit und feiern wir hier Gott heute in unserer Mitte. Wenden wir uns mit unseren Sorgen vertrauensvoll an ihn. 

Musikalisch wurde dieser Wallfahrtsgottesdienst von Schwester Ehrentraud und Solist Stumfoll umrahmt. Im Klosterbräustüberl bestand anschließend die Möglichkeit der Einkehr. Die Rückkehr der Fußwallfahrer erfolgte mit Privatautos. (fk) 

Mit Dank und ein paar Tränen des Abschieds

Am Donnerstag bei der Abendmesse in der Pfarrkirche St. Martin verabschiedete sich Dr. Ignatius Okoli von der Pfarrgemeinde St. Martin in Laberweinting. Bereits zum zweiten Mal war er im August nach Laberweinting gekommen um während des Urlaubs des Pfarrers die Vertretung zu übernehmen, die Heilige Messe zu feiern und das Leben in der Pfarrei zu erfahren.

Bereits am letzten Freitag feierte er mit vielen aus der Pfarrei sein zehnjähriges Priesterjubiläum zusammen mit seinem Geburtstag. Seine erfolgreiche Promotion in diesem Jahr in Rom war zugleich eine große Freude. In seiner Dissertationsarbeit untersuchte er das Motiv des Suchens im Hohelied der Liebe des Alten Testaments. Er legte es als textkritische Untersuchung im Blick auf die Geschlechtsspezifischen Beziehungen an und nahm dabei Bezug auf die Erschaffung des Menschen und die Paradieserzählung im Buch Genesis Kapitel 1 bis 3.

Am Freitag wird er nach Rom zurückkehren um dann im Herbst für zwei Jahre in der Schweiz als regelmäßige Seelsorgsaushilfe zu arbeiten. Den Gläubigen in der Pfarrei dankte er ganz herzlich für die Offenheit und die vielfältigen Begegnungen bei den Gottesdiensten, im Alltag und bei Festlichkeiten. Die Lebendigkeit der Mitfeier und der Kirchenbesuch beeindruckten ihn und lassen ihn dankbar sein. Im Gebet und der Feier der Heiligen Messe wird er mit den Gläubigen auch weiterhin verbunden bleiben und vielleicht im nächsten Jahr wieder kommen. (fk)

Grausamkeit und Trost in einem Bild

Kopie des Grabtuchs von Turin in der Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting bis zum Sonntag zu sehen. 

Das sogenannte Grabtuch von Turin, das  seit 1578 ununterbrochen im Dom von Turin aufbewahrt wird ist eine Reliquie, die auch moderne Menschen bewegt. Ist es das Grabtuch in dem Josef Arimathäa mit den Frauen Jesus bestattete und das in dem Abruck so ein Bildnis Jesu überliefert? Ist es eine Reliquie der Auferstehung? Viele Fragen, die rund um das Grabtuch gestellt werden und auch in unterschiedlichen Formen von Gläubigen und Wissenschaftlern wiederholt werden.

Das Bild beeindruckt in jedem Fall, es zeigt einen menschlichen Leib, der grausam gefoltert und mit Dornen gekrönt wurde. Einige wollen eine fromme Fälschung des Spätmittelalters erkennen, andere legen überzeugende Belege vor, die auf die Authentizität des Tuches aus der Zeit Jesu schließen lassen.

Bis heute ungeklärt ist es, wie das Abbild auf das Tuch kam. Es ist ein schattenhafter Abdruck, der nur ganz zart erkennbar ist. In der fotographischen Wiedergabe zeigt sich im Negativ die detailgenaue Darstellung des männlichen Leibes. Auf dem Turiner Grabtuch ist ein etwa 175-180 cm großer nackter Mann von etwa 25 bis 40 Jahren zu sehen. Er besitzt eine kraftvolle und wohlproportionierte Gestalt, trägt schulterlanges, in der Mitte gescheiteltes Haar und nicht zu langen Vollbart. Die rechte Schulter ist merklich abgesenkt, was auf die rege Betätigung des rechten Arms hinweisen könnte. Zahlreichen gerichtsmedizinischen Untersuchungen und Experimenten ist es nicht gelungen, irgendeine anatomische Einzelheit als falsch zu erweisen. Vielmehr zeigt das
Abbild in vollkommener anatomischer und physiologischer Exaktheit den ungewöhnlich
komplexen und bis heute nicht endgültig verstandenen, da nicht wirklich reproduzierbaren Befund einer Kreuzigung. Tatsächlich konnte die Medizin vom Tuch lernen, selbst bei solchen Details, in denen das Bild von der gesamten Kunsttradition abweicht, etwa bei der Nagelung in den Handwurzeln, und nicht in den Handflächen.

Am Freitag 2. September wird es nach der Vesper um 18.00 Uhr eine kleine Einführung geben und am Sonntag, 4. September abends um 19.00 Uhr eine Andacht mit geistlichen Impulsen zum Grabtuch.

Am Montag setzt die Kopie des Grabtuchs seinen Weg durch die Diözese im Jahr der Barmherzigkeit fort.

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!

Heute feiert Pfarrer Reiner Huber seinen 75. Geburtstag, vor 40 Jahren wurde er im Dom St. Peter zu Regensburg zum Priester geweiht.

Wir wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen, viele Begegnungen, die er mit seinem Charme bereichern kann, und viele Stunden in froher Gemeinschaft.

Heute, 2. August 2016,
feiern wir in der Wallfahrtskriche
unsere liebe Frau von Haader
um 19.00 Uhr die Heilige Messe.

Herzliche Einladung.

Heartbeat Nachtgebet mit Liedern aus Taize

Lobet den Herrn alle Völker. Nachtgebet mit Liedern aus Taizé mit dem Sachausschuß Jugend des Pfarrgemeinderates St. Martin.

Die Dämmerung zeichnete weiche Linien an die Wände im Innenhof des historischen Pfarrhofs in dessen Mitte die Jugendlichen ein Bodenbild mit Lichtern, Bibel und Kreuz gestaltet haben.
Maria Dambacher und Anna Roider sangen und spielten mit einigen Jugendlichen Gesänge aus Taizé während sich immer mehr junge und jung gebliebene in den Kreis setzten. Auf Decken, Stühlen und Sitzkissen saßen alle und fühlten dem eigenen Herzschlag nach.

Mit Gott den Übergang gestalten

Am Abend, dem Übergang zur Nacht, dem letzten Schultag, am Beginn der Ferien zur Ruhe kommen und Gemeinschaft in Gesang und Gebet erfahren. In den ruhigen Gesängen, die mit wechselnden Instrumentalbesetzungen begleitet wurden erklangen Keyboard, Block- und Querflöte ebenso wie eine Klarinette. Durch Stimmmodulation war jedes Lied von ganz besonderer Prägung.

Christus die Mitte – vom Herzen des Vaters

Mit zunehmender Dunkelheit wurde das Herz aus Lichtern in der Mitte bestimmender, in dessen Mitte Bibel und Kreuz waren. Christus, der am herzen des Vaters ruhte – wie es der Prolog des Johannesevangeliums sagt – bringt uns Kunde von Gott. Ermutigt uns ja zu sagen zu unserer Sehnsucht und den Regungen unseres Herzens.

Gesegnet gehen

Mit der Segensbitte und dem Lied in manus tuas, in deine Hände, Vater, lege ich meinen Geist endete das gemeinsame Nachtgebet. Getragen vom gemeinsamen Singen und Beten war die Atmosphäre dieses Abends weiter zu spüren. Nach der Hetze des Tages, der Hitze des Sommers ein besondere Abend für alle, die sich darauf einlassen wollten.

Heartbeat - Taizegebet

Heil sein heißt ganz sein

Der Straubinger Internist Dr. Michael Forster informierte am Freitagabend über Traditionelle Chinesische Medizin

 

 

Eilends wurden Stühle herbeigetragen um allen Interessierten Platz zu bieten. Der Pfarrsaal im Pfarrheim St. Martin in Laberweinting war voll, trotz sommerlicher Temperaturen. Die Pfarrei St. Martin und die Caritas Sozialstation Labertal luden zum Vortrag über traditionelle chinesische Medizin mit dem erfahrenen Internisten und TCM Fachmann Dr. Michael Forster aus Straubing ein. Seit einem vierteljahrhundert behandelt er in seiner Straubinger Praxis sowohl schulmedizinisch wie auch nach den Methoden TCM. Pfarrer Röhrner begrüßte ihn herzlich in Laberweinting. Als Lektor und Kommunionhelfer in der Pfarrei St. Josef in Straubing feierten sie oft zusammen die Heilige Messe und diskutierten theologische Fragen.

In seiner kurzweiligen Art brachte er dem Auditorium die Prinzipien der chinesischen Medizin nahe. Weil Ärzte früher etwa die kaiserliche Familie nicht wie üblich untersuchen konnten, entwickelte sich die Pulsdiagnose, weil der aus der Kutsche gehaltene Arm als einzige Diagnosemittel zur Verfügung stand.

Dampf über kochendem Reis

Anschaulich erklärte Dr. Michael Forster das Schriftzeichen Qi, das landläufig mit Energie übersetzt wird. Wörtlich genommen heißt es Dampf über kochendem Reis, was sich in der bildlichen Darstellung des Schriftzeichens wiederspiegelt. Viel eingängiger und unserer Denkweise näher könnten wir es auch mit dem Odem Gottes übersetzen, den Gott in der biblischen Schöpfungsgeschichte dem Menschen einhaucht und so leben schafft.

Ein geschichtlicher Rückblick in die Zeiten des chinesischen Kulturkampfes unter Mao Tse Tung und die Wiederentdeckung alter medizinischer Weisheit in dieser Zeit, die von Gewalt und Unrecht geprägt war, rundete das Bild ab. War die chinesische Medizin ursprünglich den kaiserlichen Eliten vorbehalten, wurde sie durch die Verbreitung im 20. Jahrhundert dem breiten Volk zugänglich.

Die Prinzipien der chinesischen Medizin beruhen auf alten Erfahrungswerten und dem Ausgleich im Körper. Am sinnenfälligsten ist dem westlichen Menschen das Symbol von Yin und Yang in Erinnerung, dass aktiv und passiv, männlich und weiblich sowie heiß und kalt wie viele andere körperliche Ausdrücke beschreiben kann.
Die ganzheitliche Sorge um den Menschen ist wesentlich für die Heilung oder den Erhalt der Gesundheit.

Heile die Mutter

Zusammenhänge erkennen und Anhängigkeiten sehen ist ein wesentlicher Teil der Anamnese. „Wenn das Kind krank ist, so heile die Mutter!“, sagte er provokativ. Damit ist nicht nur die leibliche Mutter-Kind-Beziehung gemeint, sondern auch der Zusammenhang der Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer in der chinesisch-medizinischen Diagnosemethode. So werden verschiedene Organe und Beschwerden verschiedenen Elementen zugeordnet. Im Blick auf den ganzen Menschen ist es oft wirkungsvoller die „Mutter“, das übergeordnete Element in die Heilung miteinzubeziehen um nachhaltige Besserung zu erreichen.

Pfarrer Röhrner dankte dabei auch den Mitarbeitern der Sozialstation für ihren Einsatz, den auch der medizinische Dienst der Krankenkassen wiederholt mit der Bestnote 1,0 bewertete. In der weiteren Diskussion konnten die Zuhörer noch offene Fragen stellen und auch rund um das Thema Akupunktur und die Anerkennung durch Krankenkassen wertvolle Informationen bekommen. In den Übersichten, die Dr. Forster verteilte, fasste er wichtige Informationen nochmal zusammen. Wichtig war ihm zu betonen, dass die chinesische Medizin die westliche Schulmedizin mit Medikamenten und Geräten nicht ersetzen wolle oder könne. Es sei ein weiterer wertvoller Baustein für mehr Gesundheit und Lebensqualität.

 

Taizé - Miteinander singen und Meditieren

Erstmals findet am
Freitag, den 29.07.2016 um 21 Uhr

ein Nachtgebet mit Taize Gesängen
im Innenhof des Pfarrheims statt.

Redaktion: Was ist eigentlich ein Taizé Gebet?

Maria Dambacher: Ein Taizé-Gebet ist ein Gebet mit vielen mehrstimmigen Gesängen aus einem Kloster in Frankreich. Dort ist ein internationaler Ort des Glaubens und der Begegnung entstanden. Durch das gemeinsame und mehrmalige Singen von einfachen Gesängen, unterstützt von Instrumenten, kann man gut in die Meditation kommen. Die Gesänge wechseln sich mit Texten, einem Psalm, einer Lesung und einer Stille ab. Viele brennende Kerzen tragen zu einer schönen Stimmung bei.  

Redaktion: Für wen ist das Nachtgebet gedacht?

Maria Dambacher: Wir wollen vor allem Jugendliche ansprechen, aber auch jeden, der gerne einmal diese Form des miteinander Singens und Meditierens kennen lernen möchte. 

Redaktion: Was muss ich mitbringen?

Maria Dambacher: Eine Decke auf der man es sich während des Gebetes am Boden gemütlich machen kann.

Redaktion: Woher kam die Idee zu dieser Form der Andacht?

Maria Dambacher:  Ich wollte – auch auf Wunsch von Jugendlichen - einmal diese Gebetsform ausprobieren, die vor allem bei Jugendlichen oftmals als „lockerer“ empfunden wird als eine Messfeier in der Kirche, bei der alle in die Bänke eingezwängt sind und sich – so habe ich oft den Eindruck - hauptsächlich als Zuschauer fühlen. Ich möchte diese andere Form des Miteinander-Betens einmal auszuprobieren. Ich bin der Meinung, dass ich die Jugendlichen auf diese Weise begeistern kann.

Übrigens gibt es  im Regensburger Dom jedes Jahr im November ein Taizé-Gebet, die sogenannte „Nacht der Lichter“. Das ist ein echtes Erlebnis für viele. Mit Bussen kommen Gläubige aus allen Teilen der Diözese. Viele sitzen mit Decken und Lichtern auf dem Boden. Ich habe das als junge Erwachsene sehr beeindruckend gefunden.

 

Das Interview führte Gudrun Schmalhofer

Frauenbund spendet 500 Euro an Pfarrgemeinderat

Der Katholische Frauenbund Laberweinting veranstaltete im Biergarten von Gasthaus Otto Wellenhofer in Eitting ein Sommerfest mit Spendenübergabe. Über 50 Frauen kamen überwiegend per Rad zum Biergarten, um miteinander das Sommerfest zu feiern. Zweite Vorsitzende Silvia Spichtinger bedankte sich bei allen Frauen für das fleißige Miteinander im vergangenen Halbjahr. Mit einer Vorschau auf die kommenden Ereignisse wies Spichtinger besonders auf die Kräuterbüscherl-Aktion am 14./15.08. und den Jahresausflug nach Volkach mit Main-Schifffahrt und einem Besuch in Würzburg am Samstag, den 10.09.16, hin. Die erwirtschafteten Gelder aus den ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie z.B. Verkauf von Palmbüscherl oder Kaffee und Kuchen am Pfarrfest, kommen immer einem guten Zweck zuteil. So war der KDFB in der Lage 500 Euro an den Pfarrgemeinderat zu spenden. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Max Wolf nahm die Spende mit Freude entgegen und bedankte sich sehr herzlich. Bei lauschigen Sommertemperaturen genossen die Frauen die schöne Atmosphäre im Eittinger Biergarten. (gs)

Zwergerl beten

Diesmal drehte sich alles ums Gebet bei den Kleinsten im Gottesdienst. Viele waren wieder gekommen um gemeinsam mit dem Zwergerlgottesdienst und Pfarrer Huber zu feiern.

Was heißt das beten und wie geht das? Eine spannende Frage für die Kleinsten. Stück für Stück kamen sie der Antwort auf die Spur. Alles, was uns bewegt dürfen wir zu Gott bringen und ihm sagen, unsere Freude und den Dank, unsere Sorge und Bitte dürfen wir vor ihm aussprechen. Wir wissen Gott ist immer da und er hört uns immer.

Jetzt ist auch für das Zwergerlteam Sommerpause, nach den Ferien wird am 9. Oktober der nächste Zwergerlgottesdienst sein.

Rentnertreff im Juli

Barmherziger Samariter im Zwergerlgottesdienst

Am vergangenen Sonntag besuchten nach der Heiligen Messe die Kleinkinder mit ihren Eltern in die Pfarrkirche St. Martin den Zwergerlgottesdienst. Für die jungen Familien aus und um Laberweinting ist dies eine gute Gelegenheit einen Gottesdienst zu besuchen. Dieses Angebot der Pfarrei wird durch ehrenamtliche Eltern möglich, die alle vier Wochen einen kindgerechten Gottesdienst vorbereiten. Das Zwergerlgottesdienst-Team bereiteten das Thema „Der barmherzige Samariter – Na klar, ich helfe dir!“ vor. Die Geschichte des Barmherzigen Samariters wurde mit den Eglifiguren, den biblischen Erzählfiguren, den Kindern erzählt und vorgespielt. Pfarrer Reinhard Röhrner erklärte das Gleichnis den Kindern. Ein weiterer fester Bestandteil des Kleinkindgottesdienstes sind Fürbitten und das gemeinsame Vater unser. Ein Kind durfte eine Hand, als Symbol für Helfen, auf die große Kinderkerze anbringen. Zum Abschluss bekamen die Kinder ein Ausmalbild geschenkt. (gs)

Zu Kastulus und Korbinian

Für alle Wetterlagen ausgesrüstet brachen die Frauen und Männer gut gelaunt mit dem Bus zur diesjährigen Pfarrwallfahrt auf. Der Weg führte zunächst in die Stadt Moosburg zum altehrwürdigen Kastulusmünster. Das Münster zeigt sich als romanische Kirchenanlage im neugotischen Kleid, nachdem im 19. Jahrhundert die barocken Spuren weitgehend entfernt wurde. Das Kloster Moosburg zählte im Hochmittelalter zu den bedeutenden Abteien und prägten das kulturelle Leben im weiten Umkreis. Die Werke des Landshuter Meisters Hans Leinberger prägen den Kirchenraum, der in seinen filigranen Hochaltar mündet. Vom ehemaligen Lettner und Kreuzaltar zeugt heute noch das mächtige gotische Kruzifix an der rechten Wand des Mittelschiffs der dreischiffigen Kirche.

Über den Wochenmarkt führte der Weg zurück zum Bus und schließlich nach Freising. Nach einer Messfeier in der Marienkapelle und ehemaligen erzbischöflichen Privatkapelle am Dom erwartete die Wallfahrer eine Führung durch den Marien- und Korbiniansdom.

Mit festlichen Orgelklängen wurde die Gruppe der Laberweintinger Wallfahrer begrüßt und konnte sich in das barocke Meisterwerk der gebrüder Asam einfühlen. Neben geschichtlichen Hinweisen ging es dem Domführer vor allem auch im den geistlichen Zugang zu den Kunstwerken.

Den Wichtigkeit des Perspektivwechsel beim Betrachten einer Skulptur machte Pfarrer Reinhard Röhrner an der Kreuzigungsgruppe von Egid Quirin Asam deutlich, wie von einem verletzlichem Leben zu einer erlösten Gestalt alles in einer Figur dargestellt werden kann und so den Weg des beters vom Betreten der Kirche bis zum Opfer am Altar mitnimmt.

Über den Freisinger Stadtplatz bei schönem Wetter konnten die zahlreichen Eindrücke beim Flanieren verinnerlicht werden und über einen Brotzeitstopp führte der Weg wieder alle gut und heil nach Hause.

Eindrücke von der Pfarrwallfahrt

Einfache Seelsorge ist machbar

Dekanat Geiselhöring feiert Kapitelsjahrtag in Laberweinting

Zum diesjährigen Kapitelsjahrtag, dem Festtag des Dekanates Geiselhöring, kamen die Priester und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge im Pfarrheim St. Martin in Laberweinting zusammen. Prof. em. Hubert Windisch versuchte in einem pastoraltheologisch-fundamentaltheologischen Streifzug seine Idee ‚einfacher Seelsorge‘ vorzustellen. Auch wenn der Widerspruch angesichts der Entwicklung der Welt und der Kirche zuerst auf Widerspruch stoßen mag, so geht es gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen von kirchlicher Seelsorge immer darum so einfach als möglich die frohe Botschaft zu verkünden.

Einfach Seelsorge heißt nicht nur weglassen, sondern eine Konzentration auf die Wesenszüge des Glaubens und dem Selbstverständnis der Kirche. Mit dem Bonmot Mark Twains, als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir die Anstrengungen, wies er auf oft falsch verstandenen kirchlichen Aktionismus hin, der nicht selten in Frustration endet. Natürlich darf sich dabei Kirche und Seelsorge nicht in der Oberflächlichkeit verlieren, sondern muss gerade die wichtigen Aussagen in den Mittelpunkt stellen. Im Rahmen seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Freiburg begleitete er verschiedene Pfarreien mit unterschiedlichen Strukturen auf diesem Weg.

Das Bild der Zielscheibe half anfangs die Konzentration auf die Wichtigen Dinge zu lenken. Vieles ist möglich, vieles sinnvoll, weniger ist notwendig und ganz wenig unverzichtbar. Mit diesem Viererschritt können Teams und kirchliche Gremien das eigene Handeln auf den Prüfstand stellen und die notwendigen Konsequenzen ziehen.

Im Kern geht es um die Unterscheidung der Geister, wie sie Ignatius von Loyola in den Mittelpunkt seiner Exerzitien stellt. Der gute Geist, Gottes Geist ist immer einfach. Der Versucher ist kompliziert und verwirrt den Menschen. Das gilt wesentlich auch für seelsorgliche Aktivität. Entscheidend ist, dass die einfachere Seelsorge nicht zur oberflächlicheren Seelsorge wird und statt klarer inhaltlicher Aussagen nur noch Gerede und Geplapper übrig bleibt. Das ist für die Heiden, wie Jesus Selbst feststellt, ehe er seine Jünger beten lehrt. Das persönliche und gemeinsame Gebet nimmt auch in der einfacheren Seelsorge den zentralen Platz ein.
Damit wird auch ein oft missverstandener Ansatz, der durch einfachere Strukturen neue Tätigkeitsfelder erschließt, im Keim erstickt. Nicht weiter sondern, tiefer und innerlicher muss die Seelsorge werden, wenn sie den Mensch unserer Zeit einerseits und den Seelsorgern andererseits gerecht werden will.

So zogen nach einer Stärkung, die fleißige Helferinnen für die Teilnehmer bereitet hatten, alle gemeinsam in die Pfarrkirche St. Martin zur festlichen Messfeier. Der Kirchenchor Laberweinting gestaltete die Heilige Messe kirchenmusikalisch mit der Missa Sancti Jacobi von Stefan Trenner aus dem Jahr 2002 und Volksgesang. In der Kapitelsmesse gedachten die vierundzwanzig um den Altar versammelten Priester der Verstorbenen des Dekanates. AM Ende der Messfeier gratulierte der Dekan den Jubilaren zu 25 bis zu 60 Jahren Dienst im Weinberg des Herrn.

Nach dem Festgottesdienst waren alle eingeladen zum Vortrag mit Diskussion mit Prof. Windisch in den Pfarrsaal zu kommen, der sich schnell füllte, so dass zusätzliche Stühle eilends herbei gebracht wurden. Das Team um PGR-Sprecher Max Wolf sorgte für die Bewirtung. Ein Teil der Inhalte des Nachmittags floss auch in den abendlichen Vortrag ein. Hier konkretisierte Professor Windisch seine Erfahrungen mit Beispielen aus seiner konkreten Arbeit mit verschiedenen Pfarrgemeinderäten einerseits und Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern andererseits. So entwickelte er den Begriff der ‚Monstranzseelsorge‘ ausgehend vom Bild der Monstranz, die wir beispielsweise an Fronleichnam mittragen und in der Prozession die Mitte bildet. So ist es wichtig die unverzichtlichen Dinge, also den lebendigen Bezug zu Gott in die Mitte zu stellen. Er muss es sein, der dann ausstrahlt und die notwendigen, sinnvollen und möglichen Aktivitäten in der Seelsorge prägt. Das eingägngie Bild und die verständliche Sprache regten zu einer lebhaften Diskussion an, was liebgewordene Tradition oder notwendiger Glaubensvollzug ist.

Für eine einfachere Seelsorge ist die Elementarisierung auf die wesentlichen Inhalte notwendig. Gerade aus der Zeit der 1970er und 1980er Jahre tragen wir manches mit, das heute nicht mehr oder nur noch schwer vermittelbar ist, andererseits aber auch nicht zum Innersten und damit Notwendigen gehört.

Am Ende des Tages dankte Dekan Josef Ofenbeck mit Pfarrer und Prodekan Reinhard Röhrner als Gastgeber allen die gekommen waren und durch gebet und Diskussion den tag mitgestalteten. Vor allem den fleißigen Helferinnen und Helfern galt ein besonderes Vergelt’s Gott.

Opens internal link in current windowWeitere Bilder vom Kapitelsjahrtag des Dekanates

Bilder vom Dekanatskapitelsjahrtag

Dekanatskapitelsjahrtag

Rentnertreff in Eitting

Am 2. Juni war es wieder soweit, der Pfarrgemeinderat lud zum Rentnertreff nach Eitting ein. Auch wenn wegen der Witterung der Biergarten nicht so recht locken wollte, so war es doch in der Gaststube sehr fröhlich und gemütlich. Auch einige neue Gesichter haben sich in die Runde gesellt.

Kaffeeduft und viele Gespräche erfüllten im Nu die Gaststube im Gasthaus Wellenhofer. Nicht nur das Wetter und neuen Kirchbergbewohner waren Thema, sondern auch alles rund um Pfarrei und sogar die große Politik flocht sich in die Gespräche ein.

Der nächste Rentnertreff wird am 7. Juli wieder in Eitting sein. Dann hoffentlich bei schönem Wetter im Beirgarten.

O Maria sei uns gegrüßt

Am Sonntag, 29. Mai gestaltete der Chor Vivace die letzte feierliche Maiandacht für das Jahr 2016 in der Pfarrei St. Martin. Mit neugeistlichem Liedgut und bekannten Melodien begleitete der Chor unter Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer die letzte Maiandacht in der Pfarrkirche.

Gott kommt im Wort zu uns, Maria schenkt uns das fleischgewordene Wort. Unter diesen Gedanken hob Pfarrer Reinhard Röhrner in der Andacht noch einmal die besondere heilsgeschichtliche Bedeutung Mariens hervor.

Die Jungfrau Maria ist die Mutter des ewigen Wortes geworden. Auch wir wollen auf das Wort Gottes zu hören in den vielen Worten unserer Tage. Das Ziel des Lebens ist die Erlösung, der Himmel. Himmel ist nicht einfach ein Ort, sondern die unmittelbare Gegenwart Gottes. Gemeinschaft, ohne Vorbehalt
Gott und Menschen gegenüber, wie ein ehrliches, offenes und freies Wort.

Wir brechen auf und ziehen hinaus

In feierlicher Weise feierte am Fronleichnamstag die Pfarrgemeinde Laberweinting das Fronleichnamsfest. Wegen des schönen Wetters konnten alle  Altäre rechtzeitig und liebevoll aufgebaut werden. Von den Frauen wurden wieder kunstvolle Blumenteppiche gestaltet und vorbereitet. Alle Häuser auf dem Prozessionsweg waren geschmückt und die Fahnen ausgehängt. Um 8.30 Uhr feierte Pfarrer Röhrner mit der Gemeinde die Messe zum Hochfest des Leibes und Blutes Christi. 

Im Festgottesdienst an diesem „Prangertag“ sagte Pfarrer Röhrner: Wenn wir alljährlich am zweiten Donnerstag nach Pfingsten aufbrechen um aus der Kirche hinaus durch die Straßen des Dorfes zu ziehen demonstrieren wir nicht zuerst einer säkularisierten Welt unseren Glauben, sondern tragen vielmehr das Heilige, ja das Allerheiligste unseres Glaubens zu den Orten unseres Lebens. Das mag äußerlich klingen, ist aber bereits in den Ursprüngen des Festes im 13. Jahrhundert und seiner Wurzeln in den Flurprozessionen bedeutsam. Die Prozession ist also nicht, was es zuerst zu sein scheint, eine Demonstration nach außen, sondern vielmehr ein Weg nach innen. Der Leib Christi ist die Mitte unseres Lebens. Bereiten wir unser Herz für ihn. Gott ist da, feiern wir ihn in seinem Sakrament. Nehmen wir uns Zeit Gemeinschaft zu feiern. Miteinander einander begegnen. Sind wir wandelnde Kirche.

Die musikalische Umrahmung dieses Fronleichnamsgottesdienstes, sowie der Prozession, oblag dem Liederkranz und Kirchenchor unter der Leitung von Anna Roider.

Nachdem Otto Holzer die Prozessionsordnung bekannt gegeben hatte, formierte sich ein langer Zug von Gläubigen. Nach den Ministranten, Kindern und Jugendlichen folgten alle 12 Ortsvereine der Pfarrei mit ihren Fahnenabordnungen. Alle Kommunionkinder, in ihren weißen einheitlichen Kleidern, marschierten und beteten vor dem Allerheiligsten. Nach dem Himmel folgten dann Bürgermeister, Gemeinderäte und danach alle Männer und Frauen. Zur Ehre Gottes streuten dann auch die Kleinsten Blumen auf dem Weg zu den Altären. Nach den vier Evangelien-Stationen bei Zehentbauer, am Kriegerdenkmal, beim Anwesen Kirschner und in der Kirchgasse stimmten dann am letzten Altar alle in das Lied „Großer Gott wir loben dich“ ein.

Einem alten Brauch zufolge nahmen dann auch viele Pfarrangehörige die geweihten Birkenzweiglein mit nach Hause, um den Segen für Haus und Hof mitzubringen. Nachdem großen und schönen Fest wurde dann auch eingekehrt und bei frischen Weißwürsten und Bier von den Anstrengungen des Betens und Prangens erholt.(fk)

Bilder vom Fronleichnamsfest

Altbairische Maiandacht in Haader

Bereits seit 1977 wird in der Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben lieben Frau von Haader“ eine altbairische Maiandacht gestaltet. Der Gründer des Weintinger Volksmusikkreises, der mittlerweile verstorbene Rektor Franz Rösch, hat sie zusammen mit seinen Sangesfreunden ins Leben gerufen.

Der Weintinger Manna-Gsang setzte nun am Mittwoch diese lange Tradition fort. Überaus viele Marienverehrer und Volksmusikfreunde füllten die Wallfahrtskirche bis auf den letzten Platz. Es mussten extra noch Stühle durch die Organisatoren bereitgestellt werden.  

Die Maiandacht, zu der Pfarrer Reinhard Röhrner die Gebete sprach, wurde mit dem Lied „Maria, wir dich grüßen“, vom Weintinger Manna-Gsang eröffnet. Die Leitung und wochenlange Einstudierung der Lieder hatte Alois Giglberger. Es folgte nach einigen Gebeten, durch Bianca und Verena Heinrich das Lied „Laß deine Hilf erfahren“.

Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Nachdem in der Nacht zum 3. Oktober 1813 das heutige Gnadenbild an der Seite des Kainzhofes auf einem Holzstoß gefunden wurde, kam nach ausführlicher Untersuchung am 2. Juli 1814, am Fest Maria Heimsuchung zurück. Damit beginnt die Wallfahrt zu unserer lieben Frau von Haader. Zuerst am rechten Seitenaltar ausgestellt kam es schließlich in den Hauptaltar. Von hier aus zeigt uns seither die Gottesmutter ihren Sohn. Sie hält das Christuskind dem Beter und Pilger entgegen. Alle Sorge und Not, alle Freude und aller Dank der Menschen findet einen Ort. Wo Menschen offen sind für die Begegnung mit Gott.

Nach dem gemeinsamen Mariengebet waren von der Weintinger Stubn Musi das Stück „Antholinger“ zu hören. Zur Lesung brachte der Weintinger Manna-Gsang „Wie schön leucht` der Mond“ den Marienverehrern zu Gehör. Zwischen den einzelnen Texten und Gebeten untermalte die Weintinger Stubn Musi das Programm mit einem „Tabita“. Noch einmal folgte den Geschwistern Heinrich „Sei gegrüßt Maria“. Der Manna-Gsang brachte anschließend „Wir preisen deinen Namen“.  Begleitet wurde der Manna-Gsang von Wilfried Spitzer an der Zither.

Weitere volkstümliche Klänge und Stücke des Weintinger Stubn-Musi, wie der „Schönauer Landler“ ließen diese traditionelle Maiandacht für alle Liebhaber zu einem Genuss werden. Zur Aussetzung des Allerheiligsten, sangen alle gemeinsam „Kommt ihr Kreaturen all“. Ein „Andachtsmenuett“ spielte dann vor dem eucharistischen Segen die Weintinger Stubn-Musi. Mit  dem Lied „Zu dir wend ich mein Gebet“ vom Manna-Gsang, hervorragend dargebracht, neigte sich diese altbairische Maiandacht dem Ende entgegen. (fk)

Eindrücke der Altbairischen Maiandacht in Haader

Altbairische Maiandacht

25. Mai 2016 - 19.00 Uhr
Wallfahrtskirche Haader

Mit dem
Weintinger Mannergsang
Weintinger Stubnmusi
Bianca und Verena Heinrich

Barbara Roider, Orgel
Wilfried Spitzer, Zither
Georg Pfäffinger, Diatonische
und Pfr. Reinhard Röhrner

Danke Mama, danke Papa - Zwergerlgottesdienst

Am Pfingstmontag feierte die Pfarrgemeinde St. Martin für die Klein- und Kindergartenkinder einen Zwergerlgottesdienst zum Thema "Meine Mama und mein Papa sind die Besten". Der Altarraum war mit über fünfzig Kleinkindern gefüllt. Die Kirchenmaus, alias Evi Heilmann, hatten einen großen Sack mit Gegenständen aus dem Haushalt dabei. Heidi Bräu erläuterte zusammen mit den Kindern wofür die Dinge, wie ein Kochtopf, Hammer oder ein Bilderbuch den wichtig seien. "Ohne Mama und Papa geht gar nichts", fasste ein Kind zusammen. Christine Hanusch trug dazu das passende Evangelium vor: "Der zwölfjährige Jesus" vor." Sigrid Schlüter stimmte die Lieder an, Tanja Lorenz las die Fürbitten vor. Pfarrer Reinhard Röhrner sprach ein Gebet und gab den Segen. Zum Abschluss bekam ein jedes Kind ein kleines Herz überreicht. Zum Dank für die Arbeit überreichte Pfarrer Röhrner dem Team des Zwergerlgottesdienstes ein Buch "Feste deines Lebens" mit Geschichten, Liedern und Ritualen für die ganze Familie. Der nächste Zwergerlgottesdienst findet am 19.06. in der Pfarrkirche statt. (gs)

von links: Gabi Gierl, Sigrid Schlüter, Heidi Bräu, Christine Hanusch, Pfarrer Reinhard Röhrner, Tanja Lorenz und Evi Heilmann) (Bild: Markus Lorenz)

Zwergerlgottesdienst: Danke Mama, danke Papa

Marienlob und Einkehr

Am 12. Mai lud der Pfarrgemeinderat wieder alle ab 60 Jahren zum Rentnertreff ein. Um 14.00 Uhr versammelten sich alle in der Wallfahrtskirche Haader und feierten gemeinsam mit Pfarrer Reinhard Röhrner eine Maiandacht und beteten um den Heiligen Geist. Als Urbild und Vorbild des Glaubens stand Maria inmitten der Schar der Jünger im Gebet um die Pfingsterfahrung.

Anschließend brachen die Rentner zum Waldgasthof Hart auf um dort die Gemeinschaft fort zu setzen. Das Team vom Pfarrgemeinderat war wieder vollständig, weil neben Hermine Späth, Evi Wieland und Maria Kolbinger auch Silvia Spichtinger wieder dabei sein konnte. Mit einem Blumengruß dankten die Rentner für die stete Mühe. Bei Kaffee und Kuchen waren schnell viele Gespräche im Gange und ließen die Zeit wie Flugevergehen. So konnten Neuigkeiten von Neuhofen bis Habelsbach und Eitting schnell ausgetauscht werden. Nach einer gemütlichen Brotzeit brachen die Rentner wieder nach Hause auf.

Miteinander den Weg gehen

Feierlicher Gottesdienst für Ehejubilare

Einen besonders feierlichen Gottesdienst durften am Sonntag Ehejubilare aus der Pfarrgemeinde erleben. PGR Sprecher Max Wolf hieß alle die im Jahr 2016 ihr 25 jähriges, 30 jähriges, 40 jähriges, 50 jähriges und 60 bzw. 65 jähriges Ehejubiläum feiern, willkommen. Er sagte: Sie sind viele Jahre gemeinsam durchs Leben gegangen und haben Leid und Freud miteinander geteilt. Dies ist heute ein Anlass Ihnen zu danken und zusammen mit der ganzen Pfarrgemeinde diesen Dankgottesdienst zu feiern.

Musikalisch umrahmt wurde dieser Dankgottesdienst von den Sängerinnen und Sängern des erweiterten B-Chors unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer.  Er brachte die Messe von Mitterer; sowie die Lieder „Herr deine Güte reicht so weit“, „Lass uns das Glück“ und „Kostet und seht“ zur Kommunionausteilung bis hin zum großen Finale „Großer Gott wir loben dich“. An der Orgel spielte Doris Senft. Die Trompetenbegleitung erfolgte durch Barbara Stocker.

Auch Pfarrer Reinhard Röhrner zeigte sich erfreut, dass so viele Ehejubilare zugesagt und in den vorderen Stühlen Platz genommen hatten. Er sagte: Seit Jahren, ja Jahrzehnten stehen Sie, liebe Jubelpaare zusammen. Das erfordert manchmal mehr und manchmal weniger Anstrengung, es schenkt manchmal mehr und manchmal weniger Freude und Erfüllung. Gemeinsam haben sie hohe Zeiten und dunkle Tage gemeistert. Diese Treue hat sie näher zusammenwachsen lassen. Sie kennen sich heute besser als bei ihrem Ja-Wort zueinander. Manche Erfahrung hätten Sie sich vielleicht gerne erspart und doch gehört all das zu ihrem Leben und ihrem Miteinander. Das alles darf in diesem Gottesdienst seinen Platz haben. Jesus selbst ruft uns heute auf eins zu sein, miteinander den Weg zu gehen als Gemeinschaft von Gottesfindern. In der Einheit mit Gott und Menschen strahlt Herrlichkeit auf, das wissen wir aus unserer alltäglichen Erfahrung, denn herrlich ist alles, was uns aus der Gewöhnlichkeit heraus führt. Ihr Zeugnis für die Einheit und das zusammenstehen bis hin zu 65 Jahren ist da ein deutliches Zeichen.

Zum Abschluß des Gottesdienstes wünschte Pfarrer Reinhard Röhrner allen Jubilaren noch viele gemeinsame Jahre und überreichte gemeinsam mit Max Wolf und Brigitte Putz vom PGR jedem Paar eine Rose und eine Dankurkunde. (fk)

Mit dem Allerheiligsten in Feld und Flur

Der Freitag nach Christi Himmelfahrt ist in gewisser Weise der Höhepunkt der Bittgänge, die in den Tagen vor dem Fest der Himmelfahrt Christi zum lebendig gelebten Glauben gehören. Mit dem Allerheiligsten in der Monstranz zogen  die Gläubigen hinaus durch die Straßen und Felder und erbitten den Segen Gottes. An den vier Stationen wurde für die Früchte der Erde, die Bewahrung der Schöpfung, den Frieden und das heilvolle Miteinander der Menschen gebetet.

Ihren Ursprung haben Schauerprozessionen und sogenannte Schaufrömmigkeit im ausgehenden Spätmittelalter. Seither gehören sie mit den eucharistischen Hymnen zur katholischen Glaubenstradition. Im Schauen des verwandelten Brotes in der Monstranz drückt sich die Sehnsucht der Gläubigen nach Nähe zum Erlöser und nach der eigenen Erlösung aus.

Der Schauerfreitag hat also nichts mit Regen- oder Gewitterschauern zu tun, wenn gleich die Tage um Christi Himmelfahrt in zahlreichen Bauernregeln als Anzeichen für die künftige Wetterentwicklung gelten. Die Pfarrei St. Martin zog wie alljährlich am Schauerfreitag mit dem Allerheiligsten um 19.00 Uhr von der Pfarrkirche los. Die Erstkommunionkinder begleiteten das Allerheiligste neben dem Himmel. An vier Stellen wurde der mit getragene Altar abgestellt, die Frohbotschaft verkündet und der eucharistische Segen erteilt. (fk)

Opens internal link in current windowWas ist der Schauerfreitag?

Schauerprozession

Gegrüßet seist Du Maria

Mit dem marianischgen Gruß von Josef Butz eröffnete der Kirchenchor unter der Leitung von Anna Roider die erste feierliche Maiandacht in der Pfarrkriche St. Martin.

Zur Patrona Bavaria riefen die Menschen unserer Heimat seit Jahrhunderten. Die zahlreichen Marienwallfahrtsorte sind ein beredtes Zeugnis frommer Bitte und Pilgerschaft. Aus den Spätmittelalterlichen Marienvespern und Litaneien entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert die heutige vertraute Gebetsform der Maiandacht.

Die Figur der Patrona Bavariae auf dem Münchner Marienplatz ist die Mitte des landes bayern, alle Wege gehen von ihr aus und durch sie zu ihrem göttlichen Sohn. Das Kunstwerk war einst für das nie vollendete Grabmahl von Herzog Wilhelm V und Herzogin Renata in der Münchner Michaelskirche gedacht. Schon damals im 16. Jahrhundert zeigten die Bayern eine lebendige Beziehung zur göttlichen Mutter unseres Erlösers.

Ave Maria von Georg Schächtl überzeugte der Kirchenchor mit klarer Stimmführung, die er auch beim feinsinnigen Pange Lingua, dem eucharistischen Hymnus des Thomas von Aquin vom selben Komponisten unter Beweis stellte.

Das Leben im Gebet vor Gott bringen

In den Bittagen bringen wir unser Leben mit Sorgen Nöten einerseits sowie der Freude und dem Dank andererseits vor Gott. Aufbruch und Unterwegssein sind menschliche Grunderfahrungen, die wir als gläubige Menschen im Gebet vor Gott bringen.

Mit dem Bittgang am 1. Mai nach Haader beginnt die Pfarrei den Marienmonat mit der besonderen Bitte an die Gottesmutter, die im gläubigen Verständnis Urbild des Glaubens ist. Dazu gehört auch das Gebet um gute Ernte, Sicherheit und Geborgenheit. Die gerade ausgebrachte Saat soll wachsen und reifen dürfen, damit die Menschen in Frieden und Sicherheit leben dürfen.

An den Bittgängen am Montag um 18.30 Uhr nach Eitting und um 19.00 Uhr nach Franken steht auch das Gebet für die Natur und Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt. In den Bittgängen am Dienstag um 19.00 Uhr von der Pfarrkirche Richtung Ödwiesen und nach Neuhofen ebenso wie am Mittwoch um 19.00 Uhr durch die Siedlung in Laberweinting wird auch der persönlichen Verhältnisse und dem Zusammenleben der Menschen gedacht. Die Firmbewerber mit Eltern und Paten sind besonders zum Bittgang am Dienstag eingeladen um die Gabe des Heiligen Geistes zu beten mit dem sie an der Firmung gestärkt werden.

Bittgang nach Haader

Maria Magdalena am Kreuz

Bei den Darstellungen der Kreuzigungsgruppen werden meist neben dem Kruzifix (Kreuz mit Jesus Christus) seine Mutter Maria und der Jünger den Jesus liebte als Assistenzfiguren dargestellt. Oft findet man auch, besonders auf Anhöhen und Opens internal link in current windowKalvarienbergen die beiden Kreuze der Schächer, die mit Jesus gekreuzigt wurden.

"25Unter dem Kreuz, an dem Jesus hing, standen seine Mutter und ihre Schwester, außerdem Maria, die Frau von Kleopas, und Maria Magdalena. 26Als Jesus nun seine Mutter sah und neben ihr den Jünger, den er besonders liebte, sagte er zu ihr: „Frau, er soll jetzt dein Sohn sein!” 27Und zu dem Jünger sagte er: „Sie ist jetzt deine Mutter.” Von da an nahm der Jünger sie zu sich in sein Haus." (Joh 19,25-27)

In manchen Figurengruppen wird auch Maria von Magdala, die Johannes erwähnt, am Fuße des Kreuzes dargestellt. Sie umfasst das Kreuz Christi und stellt so eine Verbindung zum leidenden und sterbenden Christus her. In anderen Darstellungen zeigt sich eine Sichtverbindung von Maria Magdalena zum Christus am Kreuz. Beides unterstreicht die gleiche Aussage: Maria sehnt sich nach Erlösung.

Dabei steht Maria nicht nur für sich selbst, sondern für die erlösungsbedürftige  Kirche. In der Tradition wurde sie immer wieder mit der Sünderin verbunden und damit wurde ihre Sehnsucht nach Erlösung betont.

In der neuen Anordnung der Figuren in der Pfarrkirche St. Martin ist die Blickachse zwischen der Figur der Magdalenerin und dem sterbenden Christus am Kreuz wieder hergestellt. Die beiden Figuren wurden zwar nicht urpsrünglich füreinander geschaffen, verstärken so aber den Kern der Botschaft menschlicher Erlösung durch Sterben und Auferstehen Christi.

 

Mit Palmbuschen bereit

Die Erstkommunionkinder und die Firmbewerber trafen sich am Samstag um gemeinsam Palmbuschen zu binden. Nach einer kurzen Einführung mit den berichtend er Evangelien und der Bedeutung der heiligen Woche machten sich alle ans Werk. Unterstützt von Eltern und Paten banden sie die Palmzweige und die grünen Zweige von Buchs und Tuja zu schönen Buschen. Einige verzeirten die Buschen mit bunten Bändern und gefalteten Rosen.

In die Spitze der Palmbuschen banden viele ein Kreuz aus Holz, das an den Beginn der Karwoche erinent, in der wir dem Leidensweg jesu entgegengehen um schließlich miteinander in Freude seine Auferstehung und unsere Erlösung feiern zu können.

Starkes Bier für starke Rentner

Schnell füllten sich wieder die Rehen als der Pfarrgemeinderat zum Rentnertreff ins Pfarrheim St. Martin einlud. Die Damen vom Pfarrgemeinderat hatten schon wieder alles bayrisch dekoriert. Frau Gierl kam wieder um mit den Rentnern zusammen Lieder zu gutem Bier oder auch alkoholfreien Getränken zu singen.

Selbst gemachte Schmankerl wurden zum Bier serviert und boten einen herrlichen Gaumenschmaus. Obwohl man zum Fastenbier auch Bockbier sagt, wurde niemand auf die Hörner genommen. So wurde die Begegnung wieder zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis und jeder konnte gestärkt den Weg zurück nach Hause antreten.

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Eindrücke vom Rentnertreff mit Starkbierfest

Teilen macht Freude

Am Sonntag feierte die Pfarrgemeinde St. Martin für die Klein- und Kindergartenkinder einen Zwergerlgottesdienst zum Thema "Teilen macht glücklich". Der Altarraum war mit über vierzig Kleinkindern gefüllt. Die Kirchenmaus, alias Evi Heilmann,  führte in die Thematik ein und fragte die Kinder, was das "Glitzerdings", das es in der Kirche gefunden hat, wohl sein könnte. Heidi Bräu und Tanja Lorenz erläuterten das Thema "Teilen" in einem Legespiel mit der Geschichte "Der Regenbogenfisch". Der stolze Fisch wollte seine Glitzerschuppen mit niemanden teilen und wurde letztendlich der einsamste und traurigste Fisch im ganzen Ozean. Sigrid Schlüter, neu im Team des Zwergerlgottesdienstes, trug dazu das passende Evangelium vor: "Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet." Christine Hanusch stimmte die Lieder an. Pfarrer Reinhard Röhrner sprach ein Gebet und gab den Segen. Zum Abschluss wurde jedem Kind ein Ausmalbild mit Glitzerschuppe überreicht. Der nächste Zwergerlgottesdienst findet am Ostermontag, den 28.03., in der Pfarrkirche statt. (gs)

Teilen macht Freude - Zwergerlgottesdienst

Lustig ist das Rentnerleben

Schnell waren die Stühle im Pfarrsaal St. Martin besetzt als sich die Rentner auf Einladung des Pfarrgemeinderats zur Faschingsfeier am narrischen Pfinsta trafen. Maschkara und bunte Hüte zeugten vom fröhlichen Volk. Zwei mutige Männer trauten sich gar mit Krawatte in die Runde, die Frauen vom Pfarrgemeidnerat freilich machten damit kurzen Prozeß und freuten sich über die Trophäen.

Mit fröhlicher Stimmungsmusik, gemeinsamem Singen, Klatschen und Schunkeln verging die Zeit bei Krapfen und Gesprächen schnell. Mit gereimten heiteren und tiefrgründigen Gedichten trug Frau Kammermeier zur Faschingslaune ebenso bei wie die Erfahrung beim Arztbesuch bzw dem Caritassammeln im Sketch von Frau Wieland und Frau Hartl. Kräftig unterstützt von Gabi Gierl am Fischerklavier hob die Gesangsgruppe fröhliche Spätlese immer wieder an das Pfarrheim mit fröhlichem Gesang zu erfüllen. Ihre Fitness bewiesen die Senioren bei einem und mehreren Tänzen, die sie aufs Parkett legten. So verging die Zeit in Windeseile.

Lustig ist das Rentnerleben

Lebendige Geschichte

Unsere Erinnerung ist oft lückenhaft und in der Erinnerung verklärt sich manche Erfahrung, während andere in Vergessenheit geraten. Am Beginn einer Forschungsarbeit stehen vor allem Zahlen und einzelne Textstücke, so führte Dr. Kirchinger aus, als er sich den Visitationsunterlagen des Dekanates Geiselhöring aus dem Jahr 1860 annahm.

Es waren Jahre des Umbruchs in staatlicher und kirchlicher Sicht. Die Deutsche Reichsgründung unter preußischer und protestantischer Führung zeigte sich mit Repression gegenüber den Katholiken. Gleichzeitig beginnt die engere ultramontane (über die Alpen) Verbindung mit Rom. Die Ausläufer des Barock und Rokoko münden in Aufklärung und romantischer Rückblende. In dieser Zeit entstand das Hochaltarbild des Heiligen Martin, das jetzt an der rechten Seitenwand der Pfarrkirche hängt und das Hochaltarbild der Filialkirche Neuhofen.

Die Pfarrei St. Martin in Laberweinting hatte damals zwei Filialen mit den beiden Wallfahrten Eitting (ab 1801) und Haader (ab 1814). Die Expositur Franken war damals Filiale der Pfarrei Martinsbuch und die Filiale Neuhofen gehörte zur Pfarrei Sallach.

Das Suchen und Fragen der Menschen spiegelt sich auch im Glaubensleben nieder. Die Liturgie wandelt sich, weltliche Gesänge werden im anbrechenden Caecilianismus durch deutsche und lateinische Messgesänge verdrängt, es zeigt sich im Vergleich der 19 Pfarreien des Dekanates, dass lebendiges Pfarreileben vom Miteinander und Impulse lebt. In dieser Zeit entsteht auch die Form der sogenannten tridentinischen Messe, die versucht die Beschlüsse des Reformkonzils von Trient (1545-1563) umzusetzen und aus dem Gefühl der Zeit des 19. Jahrhunderts zu deuten.

Gerade auch die Bewertung über Glauben und Moral der Gläubigen gibt im Vergleich gute Denkansätze zu einem Lebensbild der damaligen Zeit. Im Anschluß beantwortete der Referent noch einige Fragen zu konkreten Verhältnissen in der Pfarrei.

Gott liebt das Lachen

Zwergerlgottesdienst wieder gut besucht

Zahlreiche Familien mit Kleinkindern besuchten vergangenen Sonntag den beliebten Zwergerlgottesdienst der Pfarrei St. Martin. Die Kirchenmaus begrüßte die Kleinkinder verkleidet, da es gerade von einem Faschingsfest kam. Heidi Bräu zeigte in einem Legespiel, wie schön es sein kann, sich zu verkleiden. In eine andere Rolle schlüpfen und einen Tag lang Prinzessin, Pirat oder Zauberer sein zu dürfen,bereitet viel Spaß und Freude. Gott ist das Aussehen nicht wichtig. Pfarrer Reinhard Röhrner sprach ein Gebet und gab den Kindern den Segen. Zum Abschluss bekamen die Kinder Tiermasken geschenkt. Der nächste Zwergerlgottesdienst findet wieder am 21. Februar statt. (gs)

Gehen wir miteinander

Aus allen Teilen der Pfarrei St. Martin kamen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am vergangenen Freitag zum Gottesdienst zusammen. Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Wie beim Evangelium sind wir alle beim Namen gerufen. So wie er die Apostel gerufen hat, so sind wir auch gerufen im Glauben ins neue Jahr hinein zu gehen und uns näher zu Gott zu bringen. Gehen wir miteinander, dann ist alles auf mehrere Schultern verteilt. Mit Christi Vollmacht tun auch wir unseren Dienst für die Kirchengemeinde. Denn Christus spricht, kommt und folgt mir nach.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom B-Chor, unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer und mit den Instrumentalisten, umrahmt. Hier waren Lieder wie „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, oh Herr“ bis hin zu „Sing mit mir ein Halleluja, sing mit mir ein Dankeschön, denn im Danken da liegt Segen“ zu hören.

Nach der Messfeier versammelten sich alle zum Jahresrückblick und zur gemeinsamen Agape im Pfarrsaal, wo ein reichhaltiges Buffet wartete. In einer Diashow zeigte Pfarrer Reinhard Röhrner was sich alles im vergangenen Jahr ereignet hat. Ob Jugend- oder Zwergerlgottesdienst, ob Fronleichnam, Pfarrfest, Kathreinmarkt oder Ausflugsfahrten es wurde schon viel in der Pfarrgemeinde durchgeführt und geleistet. Er dankte allen die sich für die Pfarrgemeinde eingebracht haben und sagte ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für die Dienste im vergangenen Jahr.  Als äußeres Zeichen des Dankes schenkte Pfarrer Röhrner jedem Mitarbeiter einen metallenen Bucheinmerker. (fk)

Frauenbund wichtige Komponente in der Gemeinde

Jahreshauptversammlung des KDFB mit Bilderrückblick

Der Katholische Frauenbund Laberweinting führte am Mittwoch seine Jahreshauptversammlung mit Rückblick im Gasthaus Zierer durch. Zuvor zelebrierte Geistlicher Beirat Pfarrer Reinhard Röhrner einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche St. Martin.

Erste Vorsitzende Elisabeth Huber begrüßte die Frauenbundfrauen zusammen mit Pfarrer Reinhard Röhrner. „Wir machen uns stark für Frauen - ist das Fundament des Katholischen Frauenbunds. Unser Zweigverein lebt von dem vielfältigen Engagement ihrer Mitglieder und dafür möchte ich mich bei allen sehr herzlich bedanken. Dank Eurer tatkräftigen Unterstützung kann der Frauenbund Brauchtum, Bildung, gesellschaftliches und karitatives Leben fördern." so Elisabeth Huber.

Erstmals Soli-Brot-Aktion

Mit der Misereor-Aktion "Soli-Brot" wird dieses Jahr erstmals eine besondere Initiative  in Zusammenarbeit mit Bäckerei Pritscher durchgeführt. In den Filialen in Laberweinting, Grafentraubach und Geiselhöring kann während der Fastenzeit Soli-Brot erworben werden. Der Erlös kommt Misereor zu Gute.

Jahresrückblick

Nach einem gemeinsamen Essen trug Chronistin Gudrun Schmalhofer die Aktivitäten des vergangenen Jahres mittels einer Leinwandpräsentation vor. Höhepunkt im Februar war der beliebte Weiberfasching im Pfarrsaal. Junge und junggebliebene Frauen aus allen Ortsteilen von Laberweinting trafen sich zur ausgelassenen Faschingsparty mit Barbetrieb mit dem Motto "Conchita - weils Wurst is". Im Frühjahr reihte sich ein Termin an den anderen, wie der Weltgebetstag, das beliebte Fastensuppenessen und der Kreuzweg in Haader. Maiandachten prägten den Monat Mai. Palm- und Kräuterbüscherlbinden sind wichtige Termine im Jahreslauf und dienen zur Brauchtumspflege. Die Eltern-Kind-Gruppe trifft sich wöchentlich im Pfarrheim unter der Leitung von Anita Spornraft. Sommerliche Aktivitäten, wie die Radltour und Biergartenabende fördern das Gemeinschaftsgefühl. Das besondere Highlight des Jahres war der Jahresausflug nach München und Mariabrunn. Der KDFB bereicherte den Kathreinmarkt mit selbstgemachtem Schmalz- und Kleingebäck.

Schatzmeisterin Irmgard Rogl wurde entlastet.

Rückblick in Bildern
Silvia Spichtinger bot mit ihrer Bildershow einen besonders unterhaltsamen Rückblick und somit konnten sich die Frauen gemeinsam  nochmals an die schönen Momente im Frauenbund erinnern.
Mit der beträchtlichen Anzahl von 138 Mitgliedern freut sich Vorsitzende Elisabeth Huber auf das kommende Jahresprogramm. (gs)